So sieht die Startseite aus: Die wechselnde Bilder-Galerie am Kopf sorgt für Abwechslung: - © Foto: EBV Bielefeld
So sieht die Startseite aus: Die wechselnde Bilder-Galerie am Kopf sorgt für Abwechslung: | © Foto: EBV Bielefeld

Espelkamp Auf dem Weg ins digitale Rathaus

Neue Espelkamp-Homepage: Optisch und inhaltlich ein völlig überarbeiteter Auftritt. Übersichtlicher Veranstaltungskalender mit klarer Menüführung ist das Herzstück

Karsten Schulz

Espelkamp. Insgesamt ansprechender und durchdesigned, aber auch inhaltlich völlig überarbeitet präsentiert sich seit dem City-Fest das wichtigste digitale Werbe-Medium der Stadt Espelkamp: die Homepage www.espelkamp.de. Der alte Auftritt – er stammt von 2009 – war in die Jahre gekommen, wie Kulturamtsleiter und Pressesprecher Torsten Siemon sowie die Mitarbeiterinnen Natalie Wohlschein und Petra Dax bestätigten. In den Workshops des Stadtmarketingverein war außerdem von der Öffentlichkeit immer wieder ein neuer Terminkalender gewünscht worden, der als Veranstaltungs-Leitmedium für alle Gruppen und Veranstalter in der Stadt dienen soll. Diese Wünsche sollten nunmehr in Erfüllung gehen. Als Zielpunkt, so Siemon, habe man das Cityfest fest ins Visier genommen. Ein Vorhaben, das punktgenau gelang. Vor allem Natalie Wohlschein und Petra Dax machten sich seit März dieses Jahres an die Arbeit, setzten sich mit dem Kommunalen Rechenzentrum Lemgo (KRZ) in Verbindung, das die technischen Rahmenbedingungen und die Software lieferte. Die beiden Espelkamperinnen steuerten vor allem das notwendige Datenmaterial bei und ließen ihrer Kreativität freien Lauf, was sich im vorliegenden Produkt deutlich bemerkbar macht. Herzstück ist der neue Terminkalender, der immer weiter wächst Besonders die Startseite ist erheblich bedienerfreundlicher als bisher, eine wechselnde Bilder-Galerie am Kopf der Seite sorgt für Abwechslung, deutlich größere Schrift für Verständlichkeit und eine klarere Menüführung für mehr Transparenz. Herzstück ist der neue Terminkalender, „der jetzt nicht mehr aussieht wie eine reine Datenbank", wie Siemon betont. Stattdessen ist jeder Termin visuell gekennzeichnet, entweder mit einem Foto und – falls keins vorhanden ist – mit einem dazu passenden Logo des Vereins oder einer passenden Grafik, die von Natalie Wohlschein oder Petra Dax oft noch selbst „zusammengebastelt wird". Der Veranstaltungskalender, den es in der Anfangszeit auch noch als Leporello in schriftlicher Form gibt, wird in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketingverein erstellt. Der legt auch fest, mit welchen Top-Events auf der Startseite „aufgemacht" wird, erläutern die drei. Aktuell sind allein in Espelkamp 71 Termine hinterlegt. Nutzer können ihn aber auch problemlos über Espelkamp hinaus auf weitere Städte im Kreisgebiet erweitern, sodass schnell mehr als 300 Veranstaltungen zusammenkommen. Die Daten können zudem durch das Betätigen eines Buttons auf einen reinen Outlook-Kalender exportiert werden, der Veranstaltungsort ist mit Geo-Daten unterlegt, sodass er mit dem Navigator problemlos angesteuert werden kann. „Wir wollen mit diesem Kalender vorangehen und alle Vereine, Organisationen, aber auch beispielsweise Gaststätten, Cafés und Kirchengemeinden dazu animieren, sich einzutragen. Wir sind nicht das Nadelöhr, jeder kann seine Veranstaltungen selbst eintragen", sagt Siemon im Gespräch mit der NW. Natürlich werden die Daten vorher vom städtischen Team gelesen, bevor sie online freigeschaltet werden. Dies werde mit einer E-Mail angezeigt, so Siemon. Viele Neuerungen Zur vorherigen Homepage gibt’s viele Neuerungen. So ist die Homepage in mehreren Sprachen verfügbar – sogar in Chinesisch. Das komplette kommunale Dienstleistungsangebot ist verfügbar und leicht anzusteuern. So bekommt jeder Bürger innerhalb von Sekunden für sein Anliegen den entsprechenden Ansprechpartner mit Telefonnummer und Behörde benannt – auch wenn die Stadt Espelkamp nicht zuständig sein sollte. „Wir sind damit auf dem Weg ins digitale Rathaus. Zukünftig kann vieles komplett am Bildschirm erledigt werden", so Siemon. „Uns allen hat es sehr viel Spaß gemacht, da es heute viel mehr technische Möglichkeiten gibt, sodass wir viele Umsetzungsmöglichkeiten hatten", sagt Natalie Wohlschein.

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