Der Bundestagskandidat der CDU im Mühlenkreis, Dr. Oliver Vogt. - © siehe Bildtext
Der Bundestagskandidat der CDU im Mühlenkreis, Dr. Oliver Vogt. | © siehe Bildtext

Espelkamp Oliver Vogt (CDU) ist enttäuscht vom Wahlergebnis

Kurz gefragt: Oliver Vogt nimmt Stellung zum Wahlausgang

Espelkamp. Drei Prozent mehr Stimmen als seine Partei hat Oliver Vogt in Espelkamp erhalten. Auch in den übrigen Kommunen im Wahlkreis 134 lag er über den Ergebnissen der CDU, die überall Federn lassen musste - am stärksten in seiner Wirkungs-Heimatstadt Espelkamp. Nur 1,7 Prozent liegt Vogt hinter seinem Konkurrenten Achim Post von der SPD, der damit als Direktkandidat für seine Partei in den Bundestag zieht. In einem kleinen Interview nahm Vogt zum Ausgang ganz persönlich Stellung: Herr Vogt, wie fühlen Sie sich jetzt nach der Wahl? Oliver Vogt: Ich habe das Votum des Wählers zu akzeptieren. Natürlich geht es mir nicht besonders gut. Ich bin auch enttäuscht, das ist klar. Was machen Sie jetzt direkt nach der Wahl? Vogt: Ich muss mir erst ein paar Tage Ruhe gönnen. Wahlen sind sehr anstrengend. Zur Enttäuschung kommt jetzt die körperliche Erschöpfung hinzu. Ich habe es mir nicht so vorgestellt. So etwas kann wahrscheinlich nur derjenige, der selbst einmal einen Wahlkampf mitgemacht hat, nachempfinden. Woran könnte es Ihrer Meinung nach im Einzelnen gelegen haben, dass es nicht ganz geklappt hat? Vogt: Ich kann es nicht nachvollziehen. Ich kenne natürlich nicht die einzelnen Beweggründe der Wähler. Aber ich kann einfach nicht verstehen, dass man nicht noch einen weiteren Kandidaten nach Berlin ins Parlament geschickt hat. Das wäre für die politische Interessenvertretung des Kreises besser gewesen. Herr Post war doch sowieso über die SPD-Liste abgesichert. Wie sieht Ihre weitere Zukunft aus? Vogt: Ich bin bis 2020 für den Espelkamper Stadtrat und die CDU gewählt worden. Dieser Aufgabe werde ich mich mit allen Kräften widmen. Alles andere wird sich zeigen. Die Fragen stellte Karsten Schulz

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