Ein mit fünf Personen voll besetzter Fiat Punto prallte Mittwochabend gegen 19.18 Uhr gegen die aus Espelkamp kommende Eurobahn. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und ins Rahdener Krankenhaus gebracht. - © Karsten Schulz
Ein mit fünf Personen voll besetzter Fiat Punto prallte Mittwochabend gegen 19.18 Uhr gegen die aus Espelkamp kommende Eurobahn. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und ins Rahdener Krankenhaus gebracht. | © Karsten Schulz

Espelkamp Auto prallt an Bahnübergang in Espelkamp gegen Zug

Unfall an Bahnübergang in Espelkamp

Karsten Schulz

Espelkamp-Altgemeinde. Ein mit fünf Personen voll besetzter Fiat Punto prallt Mittwochabend am Bahnübergang Kleinsteller Weg in der Altgemeinde gegen die aus Espelkamp kommende Eurobahn. Die im Auto befindlichen Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren kamen mit dem Schrecken davon und konnten sich nach dem Zusammenstoß selbstständig aus dem Autowrack befreien. Dabei verletzten sich zwei Insassen leicht. Sie wurden zunächst ins Krankenhaus nach Rahden gebracht. Der Zugführer, der Zugbegleiter sowie sechs Erwachsene und ein Kind wurden aus dem Triebwagen der Eurobahn des Typs "Talent" evakuiert. Nach ersten Angaben der Polizei kam das Auto aus Richtung der Bundestraße 239 und fuhr den Kleinsteller in Richtung des unbeschrankten und mit Andreaskreuzen gesicherten Bahnübergangs. Offensichtlich habe der 18-jährige Fahrer des Fiat das Warnsignal der herankommenden Eurobahn nicht gehört, weil die Jugendlichen im Pkw laut Musik hörten, wurde vor Ort vermutet. Bahnstrecke war zeitweise gesperrt Nach dem Zusammenstoß mit dem Zug überschlug sich das Auto und blieb auf dem Dach neben dem Gleiskörper liegen. Alarmiert wurde der Zug Mitte der Espelkamper Feuerwehr, der mit drei Fahrzeugen zum Einsatzort eilte. Auch die Bundespolizei traf kurz danach ein. Der Kleinsteller Weg wurde gesperrt, ebenso blieben die Schranken des nahe gelegenen Bahnübergangs "Alte Waldstraße" geschlossen. Die Bahnstrecke war bis zur Bergung des Autos gesperrt. Deswegen fiel der letzte Zug am Mittwoch von Rahden in Richtung Bielefeld aus und wurde ab Espelkamp eingesetzt. Nach Abschluss der Ermittlungsarbeiten konnte die Bahnstrecke um 21 Uhr wieder freigegeben werden. Der Gesamtschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich.

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