Hat viel zu tun: Stadtwerke-Vorstand Klaus Hagemeier. - © Joern Spreen-Ledebur
Hat viel zu tun: Stadtwerke-Vorstand Klaus Hagemeier. | © Joern Spreen-Ledebur

Espelkamp Zehn Millionen Euro für neue Straßen

Stadtwerke 2018 sehr aktiv: Bauprogramm verschlingt allein drei Millionen Euro. Knapp sechs Millionen Euro für die Ver- und Entsorgung im Abwasserbereich und neues Regenrückhaltebecken im Industriegebiet-West

Karsten Schulz

Espelkamp. Stadtwerke-Vorstand Klaus Hagemeier hatte eine der längsten Listen von Vorhaben, die im neuen Jahr im Espelkamper Stadtgebiet verwirklicht werden sollen. Insgesamt verbaut sein Tochterunternehmen für die Stadt knapp zehn Millionen Euros in den Neu- und Umbau und die Erneuerung von Straßen für die Ver- und Entsorgung im Trinkwasser- und Abwasserbereich und in die Erweiterung des Fernwärmenetzes,d as in Espelkamp eigentlich ein Nahwärmenetz ist, wie Bürgermeister Heinrich Vieker ergänzte, denn die Energie wird vor Ort im Gebiet der Kernstadt auch erzeugt. "Wir haben viel vor. Das bringt das dynamische Wachstum im Gewerbe- und Wohngebietsbereich mit sich", sagte Hagemeier bei der Jahresbilanzpressekonferenz. Allein im Straßenbauprogramm werden drei Millionen Euro verbaut. Dickste Brocken sind dabei die komplette Erneuerung der Koloniestraße. Die Aufträge seien erstellt, so dass bald in mehreren Abschnitten begonnen werden kann. Auch an der Ostlandstraße geht es mit der Erneuerung weiter, nachdem die Kanalarbeiten und die Rohre für das Nahwärmenetz verlegt worden sind. Abgeschlossen werden könnte das große Wohngebiet östlich der Karlsbader Straße. Hier seien Endausbauten zu leisten. Schließlich ginge es weiter an der Karlsbader und Franzensbader Straße mit dem Ausbau für die Erweiterung des Wohngebietes. Die Marie-Harting-Straße werde an die Fabbenstedter Straße angebunden, die eine Linksabbiegespur erhält. Der dritte Bauabschnitt in der Renaturierung der Kleinen Aue ginge ebenfalls voran. 5,9 Millionen Euro werden in die Ver- und Entsorgung im Abwasserbereich gesteckt. Größter Einzelposten ist das Regenrückhaltebecken für das Gewerbegebiet-West. Hier erhalte man einen Zuschuss von 6870.000 Euro. Ein Arbeitsschwerpunkt sei ein energieeffizientes Wärmenetz. 1.000 Wohneinheiten sollen zentrumsnah an das Ringnetz angeschlossen werden.

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