Nah dran: Uwe Steinkamp (vorn; l.) ist neuer Bezirksdienstbeamter in Rahden. Sein Kollege Martin Hoffmann ist als neuer Beamter im Bezirksdienst Ansprechpartner in Espelkamp. Beiden gratulierten gestern auch Rahdens Bürgermeister Bert Honsel (hinten; v. l.), Detlef Stüven von der Polizei Minden, Matthias Tegeler von der Stadt Espelkamp und Landrat Ralf Niermann und wünschten alles Gute. - © Foto: Joern Spreen-Ledebur||
Nah dran: Uwe Steinkamp (vorn; l.) ist neuer Bezirksdienstbeamter in Rahden. Sein Kollege Martin Hoffmann ist als neuer Beamter im Bezirksdienst Ansprechpartner in Espelkamp. Beiden gratulierten gestern auch Rahdens Bürgermeister Bert Honsel (hinten; v. l.), Detlef Stüven von der Polizei Minden, Matthias Tegeler von der Stadt Espelkamp und Landrat Ralf Niermann und wünschten alles Gute. | © Foto: Joern Spreen-Ledebur||

Espelkamp/Rahden Polizei: Im Bezirksdienst ist Stühlerücken angesagt

Polizei: Uwe Steinkamp wechselt in den Bezirksdienst nach Rahden. Sein Nachfolger in Espelkamp ist Martin Hoffmann. Beamte sind Ansprechpartner "auf kurzem Dienstweg".

Joern Spreen-Ledebur

Espelkamp/Rahden. Karl-Heinz Bollmeier war und ist im Nordkreis bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Er ist Schützenkreis-Präsident und Mühlenvater in Oppenwehe. Bis vor kurzem war er eines der prägenden Gesichter der Polizei im Nordkreis. 17 Jahre war der Oppenweher im Bezirksdienst in Rahden tätig; nun trat er in den Ruhestand. Karl-Heinz Bollmeier sei vor Ort "zu einer Institution geworden", merkte Landrat Ralf Niermann an. Die Stelle im Bezirksdienst in Rahden ist wieder besetzt, mit Uwe Steinkamp aus Wehe übernimmt ein erfahrener Beamter die Stelle und wird sich das Büro am Kreisel mit Guido Wiehebrink teilen. Uwe Steinkamp war in den vergangenen zehn Jahren Beamter im Bezirksdienst in Espelkamp. Diesen Posten übernahm Martin Hoffmann aus Hille. Uwe Steinkamp ist zuständig für Rahden-West, Pr. Ströhen, Sielhorst und Varl. Er ist seit 1998 in der Wache Espelkamp aktiv. Daher kenne Steinkamp hier "fast jeden Stock und Stein", so Niermann. Martin Hoffmann ist Ansprechpartner für die Bürger in Espelkamp-West, Fiestel, Fabbenstedt, Gestringen, Isenstedt und Vehlage. Hoffmann stammt aus Recklinghausen, arbeitete bei der Polizei Wuppertal und kam wegen seiner Frau im Jahr 2011 in den Kreis Minden-Lübbecke. Seit 2013 ist er in der Wache Espelkamp tätig. "Bezirksdienst ist fester Bestandteil im Aufgabenfeld der Polizei" Beide Beamte wurden gestern in der Polizeiwache Espelkamp von Landrat Ralf Niermann und Polizeidirektor Detlef Stüven vorgestellt. Beide wünschten den "neuen, alten Hasen" alles Gute. Gleiches taten auch Wachleiter Andreas Jürgensmeyer sowie Matthias Tegeler als Vertreter von Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker und Marco Hennig vom Ordnungsamt sowie Rahdens Bürgermeister Bert Honsel und Ordnungsamts-Leiter Uwe Trentelmann. Die Präsenz der Bezirksbeamten liege ihm am Herzen, meinte Landrat und Behördenleiter Ralf Niermann. Als Beamte im Bezirksdienst verkörperten Steinkamp und Hoffmann für die Menschen in den jeweiligen Bezirken die Polizei. "Der Bezirksdienst ist ein fester Bestandteil im Aufgabenfeld der Polizei im Mühlenkreis und in seiner Funktion unverzichtbar", sagte Niermann. Die Beamten kümmerten sich unter anderem um die Verkehrssicherheitsarbeit in Kindergärten und Schulen, seien in Vereinen präsent und suchten auch bei Ermittlungen den Kontakt zu den Bürgern. Über die Wiederbesetzung der Stelle freute sich Rahdens Bürgermeister Bert Honsel. Er erinnerte an Versprechen der neuen Landesregierung zur personellen Situation bei der Polizei. Neue und zusätzliche Beamte waren den Bürgern bekanntlich zugesagt worden. Die Ausbildung dauere aber drei Jahre, meinte Honsel. Die Beamten des Bezirksdienstes vermittelten Vertrauen und ein subjektives Sicherheitsempfinden. "Das ist wichtig." In Espelkamp gebe es ein weinendes und ein lachendes Auge, meinte Matthias Tegeler. Mit Uwe Steinkamp gehe ein erfahrener Beamter, auf den sich Rahden freuen könne. Mit Martin Hoffmann gebe es aber einen nahtlosen Übergang. Der Bezirksdienst sei wichtig und die Stadt Espelkamp setze auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. "Uns ist es egal, wer gerade in der Landesregierung ist", meinte Tegeler. Wichtig sei eine gute Ausstattung der Polizei - auch personell.

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