Thomas Volkening (v. l.), Stefanie Kette, Kerstin Hensel als Geschäftführerin der Pflegeberatung, Gisela Kaase, Dirk Hank e von der AWO, Beraterin Renate Prüßner, Dr. Ralf Niermann sowie Beraterin Susanne Fartak bei der gestrigen Eröffnung des Zentrums in City-Center. - © FOTO: PETER STEINERT
Thomas Volkening (v. l.), Stefanie Kette, Kerstin Hensel als Geschäftführerin der Pflegeberatung, Gisela Kaase, Dirk Hank e von der AWO, Beraterin Renate Prüßner, Dr. Ralf Niermann sowie Beraterin Susanne Fartak bei der gestrigen Eröffnung des Zentrums in City-Center. | © FOTO: PETER STEINERT

Bad Oeynhausen Gebündelte Informationen zur Pflege

Landrat Dr. Ralf Niermann eröffnet neues Zentrum im City-Center

Bad Oeynhausen. Da stehen sie nun. Thomas Volkening vom "Paritätischen" etwa. Die stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Kaase. Oder Kerstin Hensel von der Wohlfahrtspflege. Sie warten. Auf den Landrat. Der soll ein Zentrum im City-Center eröffnen. Doch Dr. Ralf Niermann verspätet sich. "Ich bin erst einmal rund um den Block gelaufen", entschuldigt er sich später. Dabei ist es doch so einfach den Anlaufpunkt zu finden: Von der Herforder Straße durch den Haupteingang geradeaus auf gleicher Ebene findet sich das neue Zentrum für Pflegeberatung.

"Für viele Menschen kommt die Pflegebedürftigkeit so plötzlich, dass Betroffene und Angehörige von jetzt auf gleich mit einer Flut von Aufgaben überschwemmt werden", weiß Stefanie Kette, die eine von vier Ansprechpartnern des Zentrums ist. Sie weiß auch, dass das Thema Altenpflege zunehmend an Bedeutung gewinnt. Abhilfe soll die Pflegeberatung bieten, so will es der Bund, das Land. Und auch der Mühlenkreis, wo sich eine Lenkungsgruppe für drei Standorte aussprach.

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Die Zentren für Pflegeberatung befinden sich in

Die Sprechzeiten in den allen drei Zentren sind montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr, donnerstags auch von 15 bis 18 Uhr; Termineabsprachen – auch zu Hause – sind nach Vereinbarung möglich.

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In Espelkamp, demnächst in Minden und seit gestern in Bad Oeynhausen informieren und beraten Fachkräfte in Sachen Pflege. Sie unterstützen die Interessenten bei der bedarfsgerechten Auswahl von Hilfen. "Pflegeberatung zeigt Alternativen auf und eröffnet den Kunden unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten, Hilfe- und Pflegeleistungen in Anspruch zu nehmen. Dies ist aber auch ein zentraler Beitrag zur Stärkung der häuslichen Pflege", betonte Landrat Ralf Niermann bei der Eröffnung im City-Center.

Das Pflegeweiterentwicklungsgesetz sieht vor, dass Kreise und kreisfreie Kommunen Pflegestützpunkte errichten. Im Mühlenkreis hat die Arbeitsgemeinschaft Pflegeberatung, bestehend aus AWO, Caritas, Diakonie Stiftung Salem, den Diakonischen Werken Lübbecke und Vlotho, DRK, PariSozial und dem Kreis ein Konzept für eine effektive und kundenorientierte neue Pflegeberatung erarbeitet, in der die psychosoziale Beratung und das Infotelefon Demenz integriert sind.

Gisela Kaase: "Gerade in Bad Oeynhausen haben wir durch den demografischen Wandel sehr viele ältere Bürgerinnen und Bürger, die von diesem Angebot profitieren können. Danke an den Kreis. Wichtig ist, dass diese Einrichtung unabhängig ist." Der Standort Bad Oeynhausen ist zuständig für das Kreisgebiet südlich des Wiehen- und Wesergebirges, also für die Kurstadt, Hüllhorst und Porta Westfalica.

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