Frische-Managerin Stephanie Albers mit einer Palette Winter-Äpfel und ihrem Chef, WEZ-Geschäftsführer Karl Stefan Preuß. In Hintergrund sind Handwerker aktiv. - © FOTO: PETER STEINERT
Frische-Managerin Stephanie Albers mit einer Palette Winter-Äpfel und ihrem Chef, WEZ-Geschäftsführer Karl Stefan Preuß. In Hintergrund sind Handwerker aktiv. | © FOTO: PETER STEINERT

Bad Oeynhausen 200 Mitarbeiter im Einsatz

WEZ-Markt Werste eröffnet am Donnerstag / 4,5 Millionen Euro in Umbau investiert

Bad Oeynhausen. Ware. Monteure. Chaos. "Und draußen standennoch die beiden Kräne." WEZ-Geschäftführer Karl Stefan Preuß spricht vom vergangenen Freitag. Am gestrigen Montag sei die Lage im WEZ Werste erheblich entspannter. "Das geht doch schon", freut sich der Mindener, der nach erfolgreichem Umbau den Markt diesen Donnerstag "mit sechs Eröffnungsknüllern" (Preuß) wieder starten will.

Von schöner, moderner, größer ist jedoch noch nichts zu sehen. Stattdessen Handwerker wie Wolfgang Kollmeier. Der Trockenbauer setzt die Deckenplatten ein. "62,5 mal 62,5 Zentimeter."

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Direkt neben seiner Leiter räumt Elisabeth Hirschmann Packungen für die Damenhygiene ein. "Ich bin ausnahmsweise in Werste", sagt die Frau mit der roten WEZ-Jacke. Die Drogistin ist eine von etwa 100 Beschäftigten des eigenen Hauses. Die sehen zu, dass die Regale voll werden, Kühltruhen nicht leer stehen, Frischware wie Obst schon mal in den Auslagen drapiert wird. Personal-Leiter Eric Speckmann organisiert diesen Bereich.

"Dazu kommen noch einmal 100 Handwerker, die teilweise rund um die Uhr arbeiten", sagt WEZ-Geschäftsführer Karl Stefan Preuß und schlängelt sich an einer der Kassen vorbei. "Wird’s fertig?", will er von einem Monteur wissen. "Fragen Sie mich morgen noch einmal", antwortet der. "Das ist schon eine echte Herausforderung", räumt Preuß ein. "Aber, wir sind im Zeitplan."

Von 1.800 auf 2.500 Quadratmeter Verkaufsfläche wird dieser Markt vergrößert. Drei der vier Außenwände wurden abgerissen und neu aufgebaut. Und das alles bei laufendem Betrieb. Nur die veranschlagten Kosten von vier Millionen Euro konnten nicht gehalten werden. "Wir sind jetzt bei 4,5 Millionen Euro. Das ist aber bei einer Größenordnung wie dieser normal", versichert der Geschäftführer, dessen Frau Nadia Galetti als Architektin beim Um- und Neubau das Sagen hat.

Breitere Gänge, niedrigere Regale, 25.000 Artikel. Schon jetzt fällt die Außenfassade auf, die künftig auch an anderen Standorten zum Markenzeichen werden soll. Wie etwa an der Weserstraße, wo zum Ende des dritten Quartals 2013 oder Anfang 2014 die Modernisierungsoffensive fortgesetzt wird.

25 Märkte und 1.500 Beschäftigte gehören zur WEZ-Gruppe. Markt Nummer 26, der in Wulferdingsen, bleibt dabei auf der Strecke. "Den schließen wir am Mittwoch. Künftig wird das ein NP-Markt sein", sagt Karl Stefan Preuß. Um fast in einem Atemzug anzufügen: "Sämtliche Mitarbeiter werden übernommen." Einige von ihnen auch in Werste. Dort, wo der Kundenparkplatz schon jetzt rappelvoll ist. Eine Flotte von mit Firmennamen beschrifteter Fahrzeuge. Irgendwo mittendrin steht der Wagen von Trockenbauer Wolfgang Kollmeier.

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