Mehr als 300 Fans feierten ausgelassen in der Druckerie das Abschlusskonzert von "Major Healy". Die Beiden Gitarristen Porter Riggs und Quint Asper konnten die Stimmung ordentliche einheizen. - © FOTO: JOHANNES WÖPKEMEIER
Mehr als 300 Fans feierten ausgelassen in der Druckerie das Abschlusskonzert von "Major Healy". Die Beiden Gitarristen Porter Riggs und Quint Asper konnten die Stimmung ordentliche einheizen. | © FOTO: JOHANNES WÖPKEMEIER

Bad Oeynhausen Bunt, schrill, rockig

"Major Healey" begeistert mehr als 300 Besucher in der Druckerei

Bad Oeynhausen. Rockige Töne schallen aus den Druckerei. Mehr als dreihundert Fans stehen vor der Bühne im Begegnungszentrum und wippen mit ihrem Kopf. Die Hände gehen in die Höhe. "Ich will euch tanzen sehen", ruft Miss Kitty Russel dem Publikum entgegen. Die steigen sofort ein und tanzen los.

Es war wieder einmal ein famoser Abschluss. Die Band "Major Healy" konnte mit bunten Kostümen und rockigen Songs überzeugen. "Ich bin einfach nur begeistert. Die Musik ist der Hammer", ruft Benjamin Knollmann aus dem Publikum Richtung Bühne. Er war schon häufige bei den Auftritten der Glam-Rock-Band aus Ostwestfalen. "Man kann hier einfach nur Spaß haben, anders geht es ja gar nicht. Vielleicht liegt die gute Stimmung auch einfach an der Besonderheit der Band", sagt Knollmann.

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Denn diese Band ist kein gewöhnliches Ensemble: Ihre bürgerlichen Namen bleiben dem Publikum verborgen. So nennt sich die Frontsängerin Miss Kitty Russel, unterstützt wird sie von Festus Hagen, Stanley Beamish, Porter Ricks, Quint Asper, Maxwell Smart und Danny Wilde.

Neben Klassikern wie "Goldn Age of Rock’n Roll" und "Paranoid" präsentierte die Band noch Songs wie "All right now" und "Hold the line". Doch wer jetzt glaubt, dass diese vier Songs den ganzen Abend ausmachten, irrt sich. "Wir haben mehr als 30 Songs im Gepäck, mal sehen wie viel das Publikum heute Abend hören will", sagt Miss Kitty Russel.

Dass das Publikum dann am Ende weit mehr als 30 Songs zu Ohren bekam, stößt bei der Band auf Zustimmung. "Wir wollen noch weiter spielen, ihr müsst nur weiter feiern", rufen die Bandmitglieder Richtung Publikum. Marita Beuke und Karin und Hans-Georg Beuke stehen direkt vor der Bühne und gehen dieser Aufforderung natürlich sofort nach. "Wir sind extra aus Bremen angereist. Die Konzerte sind immer ein unvergessliches Erlebnis", sagt Marita Beuke. Kurze Zeit später zückt Hans-Georg Beuke auch schon schon sein Handy und macht ein paar Bilder von dem Auftritt. "So hole ich mir die Band nach Hause ins Wohnzimmer", schwerzt er rum.

Ein paar Meter weit steht Helen. Sie gehört zu den größten Fans der Gruppe, denn ihr Vater ist der Schlagzeuger Maxwell Smart. Da muss ich doch meinen Vater unterstützen", nennt sie einen Grund führ ihr Kommen. Als dieser zu einem Solo ansetzt, ist sie begeistert. "Der Hammer".

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