Amelie Meier (v.l.), Zoe Branning und Antonia Hellbach kamen wegen des schönen Wetters ins Sielbad. Mit Tauch- und Schwimmbrillen ausgerüstet plantschten sie durchs Nichtschwimmerbecken. - © FOTO: KAROLINE HUNEKE
Amelie Meier (v.l.), Zoe Branning und Antonia Hellbach kamen wegen des schönen Wetters ins Sielbad. Mit Tauch- und Schwimmbrillen ausgerüstet plantschten sie durchs Nichtschwimmerbecken. | © FOTO: KAROLINE HUNEKE

BAD OEYNHAUSEN Sonnenbad und Wasserschlacht

Saisoneröffnung im Sielbad bei Bade-Wetter nach Wunsch

Bad Oeynhausen. Wer sich bewegt, dem wird auch nicht kalt: frei nach diesem Motto plantschen Amelie Meier, Zoe Branning und Antonia Hellbach im Nichtschwimmerbecken, tauchten nach Ringen und spielten Ball. Auch an den Sprungtürmen war schon einiges los. Jugendliche sprangen Köpper, Saltos und andere akrobatische Figuren. Die Mehrheit jedoch ließ es ruhiger angehen. Sie nahmen ein Sonnenbad auf der Liegewiese oder zogen ihre Bahnen durch den Schwimmer.


Bis über fünfundzwanzig Grad kletterten am Samstag die Temperaturen auf dem Thermometer. Wie jedes Jahr am ersten Maiwochenende und passend zum Sommerwetter, öffnete das Sielbad zum ersten Mal und somit begann die Badesaison im Freien.

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Schon am frühen Nachmittag nutzten über 250 Besucher diese erste Chance, um sich von der Wärme abzukühlen. "Es ist viel los", sagt Christoph Zutz, Leiter des Sielbads, "für den ersten Tag der Saison sind rund 300 Besucher schon nicht schlecht."

Noch war am Premierentag das Kinderbecken nicht nutzbar. In etwa zwei Wochen werden aber auch die Jüngsten im Sielbad plantschen können. "Die Sanierungsarbeiten am Becken sind leider nicht fertig geworden bis zur Eröffnung", entschuldigt Zutz.

Abiturientin Julia Forgacs kam die Eröffnung der Badesaison sehr gelegen, denn so gönnte sie sich eine Lernpause und verbrachte ihren freien Nachmittag mit Freunden im Sielbad. Auf ausgiebige Badeeinheiten verzichtete sie jedoch noch: "Um es wirklich lange im Wasser aushalten zu können, muss das Wasser noch ein paar Tage aufheizen."

Kaltes Wasser könnten die Badegäste aber in naher Zukunft öfter im Sielbad haben. Die Stadtverwaltung schlug vor, bei kühlem und bewölktem Wetter die Schwimmbecken im Sielbad nicht mehr zu beheizen. Dadurch solle Geld gespart werden. Die Badegäste hätten an diesen Tagen freien Eintritt.

Alina Gossen gefällt der Vorschlag: "Mir macht kaltes Wasser nichts aus - im Gegenteil. Und wenn die Stadt dadurch Geld sparen kann, das in anderen Bereichen dringender gebraucht wird, ist das doch eine gute Sache."

Zutz ist zufrieden mit dem Start in die Saison: "So kann der Sommer kommen!"

Erwachsene zahlen für das Badevergnügen 3 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre die Hälfte. Auch Saisonkarten für das Sielbad sind erhältlich. Diese kosten regulär 50 Euro, ermäßigt 35 Euro. Familienkarten gibt es für 80 Euro. Diese gelten ab zwei Personen und für Kinder bis einschließlich 17 Jahre.

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