Am Muldedamm: Das Tanklastfahrzeug landet in der abschüssigen Grünfläche. Links ist der Anhänger zu sehen, der die Fahrbahn für Begegnungsverkehr einengt. Foto: Heidi Froreich - © Heidi Froreich
Am Muldedamm: Das Tanklastfahrzeug landet in der abschüssigen Grünfläche. Links ist der Anhänger zu sehen, der die Fahrbahn für Begegnungsverkehr einengt. Foto: Heidi Froreich | © Heidi Froreich

Bad Oeynhausen Tanklastwagen vor dem Umstürzen bewahrt

Am Muldedamm: Feuerwehr muss 11.000 Liter Öl an der Flutmulde abpumpen

Heidi Froreich

Bad Oeynhausen. In gefährlicher Schieflage endete gestern am späten Nachmittag die Fahrt eines Tanklastwagens. „Glück im Unglück" kommentierte Stefan Meier, Chef der Feuerwehr, den Einsatz am steilen Ufer der Flutmulde. Der Fahrer wurde nicht verletzt, das mit 11.000 Litern Heizöl beladene Fahrzeug blieb dicht. Der von einem Bad Oeynhausener Unternehmen stammende Wagen war gegen 16 Uhr auf der Straße Am Muldedamm in Richtung Eidinghausener Straße unterwegs. „Vermutlich wollte der Fahrer einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen", nennt Meier in Abstimmung mit der Polizei eine mögliche Unfallursache. Durch einen auf der Gegenseite abgestellten Lkw-Anhänger war die Fahrbahn eingeschränkt. Der Tanker geriet auf die abschüssige Bankette am Straßenrand der Flutmulde. Dank eines gekonnten Bremsmanövers brachte der Fahrer seinen Wagen zum Stehen und konnte ein Umstürzen verhindern. Für die dauerhafte Sicherung sorgten anschließend unter Einsatzleiter Stefan Flaig neben den Mitarbeitern der Hauptamtlichen Wache die freiwilligen Feuerwehrleute aus den Löschgruppen Werste, Dehme und Eidinghausen-Wöhren. Mit seiner nahezu vollen Tankladung war das Fahrzeug allerdings für eine gefahrlose Bergung zu schwer. Die Feuerwehr musste das Öl daher erst abpumpen und in einen Ersatztankwagen überleiten. Auch das gelang ohne dass weiterer Schaden für Natur und Umwelt entstand.

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