Jubilare und Ehrengäste: Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Borgstaedt (v.l.), Vico Gießelmann, Elias Mohammadi, Mathis Siegmund, Phi Long Josef Tran, Mitglieder der Altstädter Jugendfeuerwehr, Bürgermeister Achim Wilmsmeier, Stadtjugendfeuerwehrwart Frank Wüstneck, stellvertretende Jugendwartin Kim Blöbaum, Kreisbrandmeister Michael Schäfer, Wehrleiter Stefan Meier und Jugendwart Daniel Böker. - © SANDRA C. SIEGEMUND
Jubilare und Ehrengäste: Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Borgstaedt (v.l.), Vico Gießelmann, Elias Mohammadi, Mathis Siegmund, Phi Long Josef Tran, Mitglieder der Altstädter Jugendfeuerwehr, Bürgermeister Achim Wilmsmeier, Stadtjugendfeuerwehrwart Frank Wüstneck, stellvertretende Jugendwartin Kim Blöbaum, Kreisbrandmeister Michael Schäfer, Wehrleiter Stefan Meier und Jugendwart Daniel Böker. | © SANDRA C. SIEGEMUND

Bad Oeynhausen "Spiel ohne Grenzen" zum 50. Geburtstag

Löschgruppe Bad Oeynhausen: Jugendfeuerwehr wurde 1967 gegründet. Wettbewerb für Jugendliche aus verschiedenen Löschgruppen des Stadtgebietes. Festakt mit vielen Ehrengästen

Sandra C. Siegemund

Bad Oeynhausen. Zielgenauigkeit war gefragt. Ob beim Schlauchkegeln, Ballonstechen oder Seifenrutschen, beim „Spiel ohne Grenzen" konnten die jungen Teilnehmer bei insgesamt acht lustigen und spannenden Spielen ihre Geschicklichkeit und ihr Wissen beweisen. In sieben Gruppen mit je sechs Teilnehmern traten die Mädchen und Jungen aus verschiedenen Löschgruppen im Stadtgebiet an. Das Team der Jugendfeuerwehr Bad Oeynhausen hatte den Spieletag anlässlich des 50. Geburtstags der Gruppe vorbereitet. „Wir haben viel recherchiert und Spiele genommen, die es noch nicht so häufig gab, um neue Impulse zu setzen", sagte Jugendwart Daniel Böker. „Nasse Seife so zu schleudern, dass sie möglichst weit kommt, aber nicht vom Tisch rutscht, ist eine glitschige Herausforderung und macht viel Spaß", sagte Julian Wüstneck und zielte, angefeuert von seinem Team. Auch die Jugendlichen der Löschgruppe Bad Oeynhausen hatten viel Spaß bei ihren Aufgaben. „Ich bin als Schiedsrichter unterwegs und notiere die Punkte", sagte Jugendsprecher Vico Gießelmann. Die Siegerehrung wurde in den Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr eingebunden. Mehrere Ehrengäste überbrachten Glückwünsche. „In der Jugendfeuerwehr wird der Grundstein für die Zukunft der freiwilligen Feuerwehr gelegt. Diese leistet einen wichtigen Dienst für die Stadt", sagte Bürgermeister Achim Wilmsmeier. „Das Ehrenamt hat sich vom Kontinuierlichen zum Punktuellen gewandelt. Daher braucht die Feuerwehr einen langen Atem, damit es nach wie vor heißen kann: Einmal Feuerwehr – immer Feuerwehr." „Mit über 1.000 Mitgliedern ist die Jugendfeuerwehr in unserem Kreis die viertgrößte in Nordrhein-Westfalen", lobte Kreisbrandmeister Michael Schäfer.  Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Borgstaedt verriet, dass die Jugendfeuerwehr Bad Oeynhausen bereits zehn Jahre früher zum ersten Mal gegründet worden war. „Doch in der Zeit nach 1957 war man noch nicht so weit, und aus versicherungstechnischen Gründen wurde sie zunächst wieder verworfen." Auch Wehrleiter Stefan Meier und Stadtjugendfeuerwehrwart Frank Wüstneck gratulierten. Gespannt warteten die jungen Teilnehmer auf die Siegerehrung. Das Team Rehme-Volmerdingsen errang den 1. Preis und so dürfen sich Anneke Strunk, Celine Baumann und Felix Robaczek aus Rehme sowie Felix Stühmeyer, Kevin Wüllner und Julian Kraus aus Volmerdingsen auf einen Ausflug in einen Freizeitpark freuen. Den zweiten Platz erreichte Team Rehme 1, den dritten teilten sich Oberbecksen und Dehme. Fünfter wurde Werste, sechster Volmerdingsen und siebter Rehme 2. Damals wie heute ist in der Jugendfeuerwehr die Gemeinschaft wichtig, sind sich Gründungsmitglied Peter Zimmermann und die sieben Jugendlichen der Löschgruppe einig. Während Peter Zimmermann auf 30 Jahre als Löschzugführer und 22 Jahre als Löschgruppenführer zurückblickt und aus der Ehrenabteilung der Jugendfeuerwehr mit Rat und Tat zur Seite steht, hat der Nachwuchs die Feuerwehrkarriere noch vor sich. „Ich möchte Feuerwehrmann werden, anderen Menschen helfen und Brände löschen", sagte der elfjährige Elias Mohammadi. „Den Teamgeist zu  fördern und für die Sicherheit anderer zu sorgen ist wichtig", stimmte ihm der zwölfjährige Mathes Siegmund zu. „Jugendliche und Erwachsene für die Feuerwehr zu gewinnen, wird leider immer schwieriger. Wir freuen uns über jeden, der sich engagiert", sagte Peter Zimmermann.

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