Bad Oeynhausen Führungen durch märchenhafte Villa

Internationaler Museumstag: Freier Eintritt und eine Spurensuche im Märchenmuseum

Bad Oeynhausen. Am Sonntag, 21. Mai, feiern die Museen in Deutschland den 40. Internationalen Museumstag. Er steht in diesem Jahr unter dem Thema „Spurensuche. Mut zur Verantwortung". Die Schirmherrschaft hat die Präsidentin des Bundesrates, Malu Dreyer, übernommen. In Bad Oeynhausen laden die städtischen Museen an diesem Tag alle Interessierten dazu ein, die den Museumshof an der Schützenstraße 35a und das Märchenmuseum, Am Kurpark 3, bei freiem Eintritt zu besuchen. Seit 125 Jahren Teil des Stadtbildes Darüber hinaus steht dieses Mal das Gebäude, in dem sich das Märchenmuseum befindet, im Mittelpunkt des Interesses. Denn die Paul Baehr-Villa gehört seit 125 Jahren zum Stadtbild Bad Oeynhausens. Das nehmen die städtischen Museen zum Anlass, das Motto des Internationalen Museumstages, die „Spurensuche", der Paul Baehr-Villa zu widmen und einen „Nachmittag der offenen Tür" zu veranstalten. Vormittags wird es im Märchenmuseum einen Empfang nur für geladene Gäste geben. Ab 14 Uhr lädt dann das Märchenmuseum die Öffentlichkeit zu einer Spurensuche durch das Gebäude ein. Der Denkmalpfleger Björn-Marcel Lademann wird jeweils zur vollen Stunde, also um 14, 15 und 16 Uhr, eine Führung durch alle Etagen anbieten und die Spuren des Wohnhauses von Paul Baehr sichtbar machen. Für Kinder hat die Pädagogin Maika Lademann-Klein eine Rallye durchs Haus zusammengestellt, damit auch sie das Haus für sich entdecken können. Stadtarchivarin Stefanie Hillebrand hat eine Ausstellung zur Villa Baehr und seinen Bewohnern zusammengestellt, die bis auf weiteres im Treppenhaus anzuschauen ist. In den nächsten 14 Tagen sind außerdem auch die Publikationen von Paul Baehr in einer Vitrine ausgestellt, die das Museum aus dem Nachlass des jüngst verstorbenen Tihomir Bunovic geschenkt bekommen hat. Der Förderkreis Märchenmuseum bietet an diesem Nachmittag für alle Gäste Kaffee und Kuchen an. Zudem besteht die Möglichkeit, kostenfrei die Sonderausstellung „Verlegte Kunst, Teppichmosaike von Josef Mertin" zu besichtigen. Mertin entwickelte seit den 1960er Jahren die Technik, aus Teppichbodenbelägen Mosaikbilder zu schaffen. Die Ausstellung zeigt aus seinem umfangreichen Schaffen zauberhafte Märchen- und Sagenbilder sowie Stadtansichten. DIE ÖFFNUNGSZEITEN ´?Märchenmuseum, Am Kurpark 3: 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr. ´?Museumshof, Schützenstraße. 35a: 11 bis 17 Uhr.

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