Legt letzte Hand an: Dirk Köpke vom Betonwerk Vogt hat die erste Schaufläche an der Portastraße gelegt. Foto: Nicole Sielermann - © Nicole Sielermann
Legt letzte Hand an: Dirk Köpke vom Betonwerk Vogt hat die erste Schaufläche an der Portastraße gelegt. Foto: Nicole Sielermann | © Nicole Sielermann

Bad Oeynhausen Die Wahl zwischen Grautönen

Musterflächen: Betonwerk Vogt hat gestern erste Schauflächen für neues Innenstadtpflaster verlegt

Nicole Sielermann

Bad Oeynhausen. Auf den ersten Blick ist es Grau. Vielleicht mit einem Hauch ins Anthrazit. Die Farbunterschiede allerdings wirken auf den ersten Blick marginal. „Der Unterschied liegt vor allem in der Form der Steine und der Pflasterung", erklärt Dirk Köpke, technischer Außendienst des Betonwerkes Vogt in Porta Westfalica. Zusammen mit seinem Kollegen hat er gestern die erste zweigeteilte Schaufläche vor der Deutschen Bank an der Portastraße ausgelegt. Am heutigen Mittwoch soll ein anderer Hersteller eine weitere Schaufläche gestalten. Der Sinn und Zweck: Zur Neugestaltung der Fußgängerzone (Viktoriastraße, Paul-Baehr-Straße und obere Klosterstraße) will die Verwaltung einen visuellen Eindruck vermitteln. Die Flächen sollen einen optischen Eindruck über die Wirkung der Pflasteroberflächen und Farbnuancen vermitteln. „Wir zeigen zwei Flächen, weil die Randbereiche anders als der Mittelteil gestaltet werden", erklärt Köpke. Alle Flächen seien geschliffen und gestrahlt, das sei der höchste Grad der Betonsteinveredelung: „Die Steine sind nicht so dreckempfindlich wie normale Betonsteine", erklärt Köpke. Dirk Köpke ist ein alter Hase in Sachen Innenstadtpflasterung: „Die rötlichen Steine hier vor der Deutschen Bank sind damals auch vom Betonwerk Vogt geliefert worden", erinnert er sich. „Und die untere Klosterstraße, die habe ich noch selbst mit ausgebaut", sagt er. Und nun also gestaltete Köpke die Schauflächen an der Portastraße. „Auf der einen Seite sind die Steine im sogenannten Ellenbogenverband gelegt, sie bieten drei verschiedene Grautöne." Auf der anderen Seite des in zwei Farben gestalteten Blindenleitsystems (schwarz und weiß) liegen großflächigere Platten in einem Dunkelgrau. Im ersten Abschnitt ist die Viktoriastraße dran, die ein neues Pflaster erhalten soll. Das soll – wie später auch in der oberen Klosterstraße – an den Rändern mit dunkelgrauen Betonplatten, im breiten Mittelteil mit hellgrauen Platten gestaltet werden. Der zweite Bauabschnitt umfasst die obere Klosterstraße etwa ab dem Schweinebrunnen, den Bereich der Portastraße bis zur Bahnhofstraße und den Platz vor der Deutschen Bank. In diesem zentralen Bereich der Fußgängerzone soll eine neue Platzsituation geschaffen werden. Dazu soll der Colon-Sültemeyer-Brunnen, im Volksmund besser bekannt als Schweinebrunnen, ein wenig in Richtung Deutsche Bank und Brunnenapotheke verschoben werden, so dass er nicht mehr in der Haupt-Lauf-Achse der Klosterstraße liegt.

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