Gigantisch: Blick auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica, aufgenommen am Donnerstag, 22. Juni 2017 mit einer Drohne. - © Jürgen Krüger
Gigantisch: Blick auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica, aufgenommen am Donnerstag, 22. Juni 2017 mit einer Drohne. | © Jürgen Krüger

Bad Oeynhausen/Porta WEstfalica Luftbilder: So sieht es derzeit am Wilhelm aus

Ringterrasse und Infozentrum: Die Bad Oeynhausener Firma Kögel gibt einen Überblick über den Baufortschritt

Nicole Sielermann

Wer derzeit den Wilhelm auf dem Kamm des Wiehengebirges besucht, findet eine Baustelle vor: Für rund 12,4 Millionen Euro wird die Ringterrasse saniert, entstehen sollen ein Besucherzentrum und ein Restaurant – direkt zu Füßen des Wilhelms, mit Blick auf die Porta. Rund 120.000 bis 150.000 Besucher genießen den Ausblick – ab Ostern 2018 sollen es noch mehr werden. Denn auf dem Wittekindsberg entsteht ein touristischer Höhepunkt mit einer Fernwirkung, die weit über die Region hinausgehen dürfte.

Wer die Worte Ausflug und Denkmal kombiniert, kommt an ihm wohl nicht vorbei: Der Kaiser Wilhelm wacht über die Porta Westfalica und ist das bekannteste Denkmal der Region. Erbaut wurde das 88 Meter hohe Denkmal durch die damalige preußische Provinz Westfalen von 1892 bis 1896. Es wurden rund 13.000 Kubikmeter Mauerwerk ausgeführt und 3.000 Meter Treppenstufen verlegt. Am 18. Oktober 1896 wurde das Denkmal im Beisein von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria im Rahmen einer Feier eingeweiht, an der zwischen 15.000 und 20.000 Menschen teilnahmen.

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