Ausgezeichnet: Marlin Pletz, Kai Simon Dombrowski, Jonas Scholz, Cedric Güse, Sebastian Herzig, Finn Ole Plaß und Merle Prüßner (v. l.) engagieren sich in der Technik-AG des Niklas-Luhmann-Gymnasiums. Zum Team gehören auch Erdem Haskal, Hendrik Wendker und Jan-Luca Zeisberg. Foto: Karin Prignitz - © Karin Prignitz
Ausgezeichnet: Marlin Pletz, Kai Simon Dombrowski, Jonas Scholz, Cedric Güse, Sebastian Herzig, Finn Ole Plaß und Merle Prüßner (v. l.) engagieren sich in der Technik-AG des Niklas-Luhmann-Gymnasiums. Zum Team gehören auch Erdem Haskal, Hendrik Wendker und Jan-Luca Zeisberg. Foto: Karin Prignitz | © Karin Prignitz

Oerlinghausen Die Technik-AG des Niklas-Luhmann-Gymnasiums ist unverzichtbar

Das Schülerteam ist mit dem Preis der Schule ausgezeichnet worden. Es sorgt für Licht und Ton bei Veranstaltungen in der Aula

Karin Prignitz

Oerlinghausen. Sommerkonzerte, Literaturkurs-Aufführungen, Abi-Verabschiedung, Bunter Abend und andere schulische Veranstaltungen, dazwischen Proben für den Kirchentag und der ein oder andere außerschulische Auftritt in der Aula des Schulzentrums. Ein wahres Mammutprogramm haben die Schüler der Technik-AG des Niklas-Luhmann-Gymnasium in den vergangenen Monaten bewältigt. Denn ohne sie läuft bühnentechnisch rein gar nichts. Jeder, der auf den Bühnenbrettern steht, möchte für sein Publikum gut zu sehen und zu hören sein. „Entscheidend sind die Proben“, sagt Alfons Haselhorst, der die Technik-AG seit vielen Jahren leitet. Für die Jugendlichen heißt das, dass sie auch nachmittags, abends und am Wochenende einsatzbereit sein müssen. Ablaufpläne, in denen genau steht, welche Wünsche berücksichtigt werden sollen, müssen beachtet, Licht und Ton auf den Bühnenaufbau abgestimmt werden. „Am Mischpult werden fünf Leute gebraucht“, erläutert Haselhorst.„Vor allem bei den Proben lernt man“ Allein drei verschiedene Lichtarten gibt es. Neben den fest installierten Strahlern sind das solche, die auf die jeweilige Situation ausgerichtet werden können, die also gegebenenfalls sich bewegende Darsteller „verfolgen“. Bedient werden können außerdem über ein Laptop farbige LED-Lichter. „Acht Meter LEDs sind verlegt worden“, erzählt Haselhorst. Jedes einzelne der 32 LED-Lichter ist einzeln ansteuerbar. Das will geübt sein. „Vor allem bei den Proben lernt man“, betont der AG-Leiter. Mitglieder der Technik-AG müssen außerdem sicherstellen, dass Headsets und Funkstrecken einwandfrei laufen. Wer welche Aufgabe übernimmt, „das teilen wir selbst auf“, sagt Finn Ole Plaß. Fünf Stunden im Einsatz für eine Abendveranstaltung, das könne durchaus vorkommen. Auch zur Winterzeit, wenn die Weihnachtskonzerte, der Weihnachtsmarkt und damit verbunden „ein größerer Haufen an Proben“ anstehen. Alfons Haselhorst ist es wichtig, dass die Schüler selbstständig arbeiten und voneinander lernen. Weiterer Punkt sei die Verbindlichkeit. Die meisten Schüler hatten vorher wenig mit Technik zu tun. „Ich bin aus Interesse in der AG“, sagt Merle Prüßner. Andere haben den Einsatz ihrer Vorgänger beobachtet und sich dafür begeistern können. „Es geht darum, das alles zu lernen“, sagt Finn Ole Plaß. Tontechniker zu werden oder einen ähnlichen Berufsweg einzuschlagen, das kann sich der ein oder andere durchaus vorstellen. Viele wichtige Einblicke haben die Gymnasiasten in der AG gewonnen, die sie nutzen und mit denen sie überzeugen können. Ein Teil der Technik gehöre zur Aula, ein weiterer werde über den Verein „Mehr Musik“ angeschafft, informiert Alfons Haselhorst. Also aus Spenden und Eintrittsgeldern. Ganz wichtig zu erwähnen sei auch: „Man kann uns nicht buchen.“ Allerdings könne man nett anfragen. Das Technik-AG-Team besteht derzeit aus Kai Simon Dombrowski, Cedric Güse, Erdem Haksal, Sebastian Herzig, Florian Lüttgenau, Finn Ole Plaß, Marlin Pletz, Merle Prüßner, Jonas Scholz, Hendrik Wendker und Jan-Luca Zeisberg.

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