Der Feuerwehr-Nachwuchs: Jonas Dallmann-Höke, Marlon und Timo Sielemann, Franziska Amelie Fillies und Alexa Laffin (v. l.) mit bunten Ballonen vor dem großen Jugendfeuerwehr-Logo. - © Karin Prignitz
Der Feuerwehr-Nachwuchs: Jonas Dallmann-Höke, Marlon und Timo Sielemann, Franziska Amelie Fillies und Alexa Laffin (v. l.) mit bunten Ballonen vor dem großen Jugendfeuerwehr-Logo. | © Karin Prignitz

Oerlinghausen Jugendfeuerwehr Helpup feiert Jubiläum

Die Festredner stellen die soziale Kompetenz der ehrenamtlichen Retter in den Mittelpunkt. Gefeiert wird mit einem bunten Programm

Karin Prignitz

Oerlinghausen. Vor 25 Jahren ist die Jugendfeuerwehr Helpup gegründet worden. Dieses Jubiläum ist jetzt mit einem Tag der offenen Tür rund um das Feuerwehrgerätehaus an der Bahnhofstraße gefeiert worden. „Voller Stolz kann ich sagen, dass ich einen großen Teil miterleben und mitgestalten konnte", sagte der Helpuper Löschzugführer Michael Sielemann. „Eine sehr spannende und überaus wichtige Zeit in meiner Jugend." Dass von aktuell 37 aktiven Mitgliedern im Löschzug Helpup 31 aus der Jugendfeuerwehr stammen – diese Zahl spreche für sich. Das hob auch Peer Grieger hervor. Der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart berichtete von 400 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, „von denen nur eine Handvoll noch keine Jugendfeuerwehr hat". Derzeit werde aktiv daran gearbeitet, „dass auch dort die Zeichen der Zeit erkannt werden". Solidarität und Teamfähigkeit werden immer wichtiger In Helpup sei vor 25 Jahren der richtige Weg gegangen worden, betonte Grieger. „Soziale Kompetenzen werden immer wichtiger." Auch der stellvertretende Bürgermeister Volker Neuhöfer stellte Kameradschaft, Teamfähigkeit, Solidarität und die Übernahme von Verantwortung für andere in den Mittelpunkt seiner Grußworte. Neuhöfer bezeichnete die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr als „Perle des Engagements für unsere Kommune". Diese besondere Leistung für das Zusammenleben wirke „mehr als jede Marketingmaßnahme". Wie groß die Fülle von Aufgaben und Verantwortung auf freiwilliger Basis ist, darauf verwies Kerstin Vieregge. „Man sollte ihr noch viel mehr Respekt entgegenbringen", forderte die stellvertretende Landrätin. So wie Kerstin Vieregge, Kreisjugendfeuerwehrwartin Heike Lalk, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Matthias Bracht, und alle anderen Redner hofft auch Stadtjugendfeuerwehrwart Christoph Reuter, „dass noch viele Jugendliche den Weg über die Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr finden". Mit einem bunten Kinderprogramm, zu dem ein Kinderschminken durch Mitarbeiterinnen des Evangelischen Familienzentrums, Spiele, eine Fahrzeugschau auf dem Karlsplatz, Schauübungen der Jugendfeuerwehr und eine Brandschutzvorführung gehörten, wurde der besondere Anlass gefeiert. Die Kinder konnten außerdem an einer spannenden Jugendfeuerwehr-Rallye teilnehmen.

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