Gibt es bald in Oerlinghausen: Einkaufswagen mit dem weißen Unternehmensschriftzug auf rotem Grund. - © Andreas Gebert/dpa
Gibt es bald in Oerlinghausen: Einkaufswagen mit dem weißen Unternehmensschriftzug auf rotem Grund. | © Andreas Gebert/dpa

Oerlinghausen Im Frühjahr soll der Bau des Rewe in der Südstadt beginnen

Höhne-Gelände: Abstimmungsgespräche verlaufen positiv

Gunter Held

Oerlinghausen. "Die Konkurrenz zum Mitbewerber Buschkühle in Schloß Holte-Stukenbrock war Rewe von Anfang an bewusst", sagt Investor Stefan Guettler. Trotzdem habe das Unternehmen über Jahre an dem Interesse am ehemaligen Höhne-Gelände festgehalten. Vor kurzem hat die Politik grünes Licht gegeben. "Wir sind jetzt dabei, den Bauantrag vorzubereiten", sagt Guettler. Die Abstimmungsgespräche zwischen Architekt und Unternehmen seien positiv verlaufen. "So etwas geht immer ein paar Mal hin und her, bis jeder seine Vorstellungen verwirklicht sieht", sagt Guettler. Er gehe davon aus, dass der Bauantrag im kommenden Monat eingereicht wird. Mit dem Bau könne dann im nächsten Frühjahr begonnen werden. Das etwas mehr als 2.000 Quadratmeter Nutzfläche messende Gebäude wird, gemäß der Rewe-Philosophie, als "Green Building" konzipiert. Als grünes Gebäude wird ein Gebäude bezeichnet, das unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit entwickelt wurde. Es zeichnet sich durch eine hohe Ressourceneffizienz in den Bereichen Energie, Wasser und Material aus, während gleichzeitig schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt reduziert werden. Der Leitgedanke wird dabei idealerweise über alle Phasen des Gebäudelebenszyklusses von der Projektentwicklung, der Planung und der Konstruktion über den Betrieb, die Wartung und die Demontage verfolgt. "Die Märkte sehen ganz anders aus als früher", sagt Guettler. "Durch große Lichtkuppeln fällt viel Tageslicht in die Räume, Leimholzbinder bleiben sichtbar, der Boden wird hochwertig belegt, Heizung und Kühlung sind umweltfreundlich." Die Verkaufsfläche ist 1.400 Quadratmeter groß. Auf den Nebenflächen sind zwei Kühlhäuser, eines für tierische Produkte, das andere für Obst und Gemüse, untergebracht. Auch ein Getränkelager ist geplant. Außerdem werde es einen großen Bereich für die Fleischerei geben. Geplant ist laut Guettler auch eine Bäckerei mit zahlreichen Sitzplätzen. Laut Guettler werden die Frischetheken breiten Raum einnehmen. Der gesamte Lebensmittelmarkt werde qualitativ mit Buschkühle zu vergleichen sein. Dass Buschkühle jetzt ebenfalls zu Rewe gehört, bestätigt Guettler in seiner Ansicht, dass ein Vollsortimenter Erfolg haben wird.

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