Der Bürgermeister am Schreibtisch: Dirk Becker hat (noch) wenig Persönliches in seinem Büro. Ausnahmen sind die beiden Familienfotos, die neben dem Monitor stehen. Seine Bürotür ist nur ausnahmsweise geschlossen, weil draußen bereits die nächsten Gesprächspartner warten. Üblicherweise steht die Tür offen. - © Gunter Held
Der Bürgermeister am Schreibtisch: Dirk Becker hat (noch) wenig Persönliches in seinem Büro. Ausnahmen sind die beiden Familienfotos, die neben dem Monitor stehen. Seine Bürotür ist nur ausnahmsweise geschlossen, weil draußen bereits die nächsten Gesprächspartner warten. Üblicherweise steht die Tür offen. | © Gunter Held

Oerlinghausen Interview: Die Schonfrist der ersten 100 Tage läuft für Bürgermeister Dirk Becker mit dem heutigen Tag ab

Die Neue Westfälische spricht mit ihm über Pläne und Herausforderungen, die er in der Zukunft zu meistern hat

Oerlinghausen. Heute vor 100 Tagen trat Dirk Becker seinen Dienst als Bürgermeister an. Bei der Wahl im September hatten sich mehr als 70 Prozent der Wähler für den Sozialdemokraten ausgesprochen. Der gab für das Bürgermeisteramt sein Bundestagsmandat auf. Herr Becker, als Sie zum ersten Mal als Bürgermeister hier ins Büro kamen - hatten Sie da die Becker-Faust in der Tasche? Dirk Becker: Nein, dieses Jaaa-Erlebnis war der Wahlabend. Weil an dem Abend sich die Anspannung löste und ich wusste: So, jetzt habe ich diese Aufgabe, die ich angestrebt habe. Als ich hier das erste Mal ins Büro kam, war schon ein bisschen Alltag angesagt. Sie sind jetzt 100 Tage im Amt. Hat alles geklappt, was Sie sich für diesen Zeitraum vorgenommen haben? Becker: Bei weitem nicht. Es hat vieles geklappt, manches ist auch schnell erledigt gewesen. Aber in manchen Bereichen wäre ich gerne weiter...

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