Urkunden: Wilfried Holzapfel (l.), Helga Schleicher (2. v. l.), Rainer Landerbarthold (2. v. r.) sowie Marvin Lemke (r.) sind von der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Angelika Lindner, die der Partei seit 20 Jahren angehört, geehrt worden. Als Gastredner hat der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer referiert. - © Karin Prignitz
Urkunden: Wilfried Holzapfel (l.), Helga Schleicher (2. v. l.), Rainer Landerbarthold (2. v. r.) sowie Marvin Lemke (r.) sind von der CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Angelika Lindner, die der Partei seit 20 Jahren angehört, geehrt worden. Als Gastredner hat der CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Hoppe-Biermeyer referiert. | © Karin Prignitz

Oerlinghausen CDU will zweisprachige Klasse

Stadtverband: Schulversuch an einer Grundschule. Vorsitzende Angelika Lindner ehrt langjährige Mitglieder. Sie selbst gehört der Partei seit 20 Jahren an

Karin Prignitz

Oerlinghausen. Noch gibt es sie in NRW nur vereinzelt. Die CDU Oerlinghausen würde in der Bergstadt gerne eine bilinguale Grundschulklasse verwirklicht sehen. „Wir halten das für eine zukunftsweisende Idee“, sagte die Stadtverbands-Vorsitzende Angelika Lindner bei einer Mitgliederversammlung im Hotel Mügge in Währentrup. „Das wäre ein Alleinstellungsmerkmal.“ Die CDU hat dazu einen Antrag gestellt. Idee ist, den aktuellen Standort Lipperreihe bevorzugt ins Visier zu nehmen, „weil es dort die entsprechenden Räumlichkeiten gibt“, erläuterte Angelika Lindner. Vorgeschlagen wird, den möglichen staatlichen bilingualen zusätzlichen Grundschulzweig ab Inbetriebnahme der neuen Südstadtschule zu betreiben. Mit dem Start geht einher, dass die Grundschule Lipperreihe nur noch einzügig weitergeführt wird. „Die Stadt soll prüfen, welche Möglichkeiten es gibt.“ Die CDU, sagte Lindner, „würde es begrüßen, wenn ein bilingualer Zweig in Lipperreihe umgesetzt werden könnte, dann hätten wir Schulen in allen Ortsteilen“. Für Lipperreihe würde das eine Zweizügigkeit bedeuten, hob die Stadtverbandsvorsitzende hervor. „Das wäre eine Chance für Oerlinghausen.“ Vorstellbar sei eine ähnliche Klasse auch an einer anderer Schule. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Rainer Landerbarthold gehört der CDU seit 25 Jahren an und eigentlich sogar noch einige Jahre länger, denn er war zwischenzeitlich aus- und dann wieder eingetreten. Sachkundiger Bürger war er und hat noch aktiv dabei mitgewirkt, Plakate zu kleben. Ebenfalls vor 25 Jahren ist Helga Schleicher in die Partei eingetreten. Sie selbst ist zwar nicht politisch aktiv gewesen, hat aber ihren Mann Horst Schleicher unterstützt, der lange im Rat vertreten, stellvertretender Bürgermeister und sachkundiger Bürger war. Seit 15 Jahren ist Wilfried Holzapfel aktives CDU-Mitglied. Er trat der Partei nach seinem Berufsleben bei, war bis 2014 Ratsmitglied und ist nach wie vor sachkundiger Bürger und aktiv im Stadtverband. Bereits mit 18 Jahren hat sich Marvin Lemke für eine Mitgliedschaft in der CDU entschieden. Eingetreten ist er in Coesfeld. „Wir würden es begrüßen, wenn ein bilingualer Zweig in Lipperreihe umgesetzt werden könnte“ Dort war er im Kreis- und im Gemeindeverband der Jungen Union aktiv und später im Nottulner Rat vertreten. Der Beruf führte den mittlerweile in Oerlinghausen lebenden Betriebswirt nach Bielefeld. Nicht persönlich anwesend waren „die drei Goldjungen“ Manfred Schnorpfeil, Kai Horstschäfer und Klaus Ober, die der Partei allesamt seit 30 Jahren angehören. Das ist in der Parteizugehörigkeit Goldstatus. Sie bekommen Urkunden und Geschenke nachgereicht. Persönlich gratulieren konnte der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende, Hans-Josef Hünerbein, Angelika Lindner. Sie kann auf eine 20-jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Als Referenten für die Veranstaltung hatte der CDU-Stadtverband Bernhard Hoppe-Biermeyer gewinnen können. Der Delbrücker setzt sich als Mitglied des Landtags für lippische Belange ein. Hoppe-Biermeyer, unter anderem Sprecher im Ausschuss für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen, berichtete vom Werdegang und seinem Aufgabengebiet seit der Neuwahl des Landtags in 2017. Ostwestfalen-Lippe sei in Düsseldorf als boomende Wachstumsregion erkannt worden, hob Hoppe-Biermeyer hervor. Dass OWL als Modellregion für die digitale Verwaltung auserkoren worden ist, sei kein Zufall, denn die Zuverlässigkeit werde geschätzt.

realisiert durch evolver group