Gute Laune: Von Anfang an ließen sich die Schlagerfans gerne zum Mitmachen motivieren und sangen und klatschten mit. - © Sibylle Kemna
Gute Laune: Von Anfang an ließen sich die Schlagerfans gerne zum Mitmachen motivieren und sangen und klatschten mit. | © Sibylle Kemna

Oerlinghausen Die Singenden Saxophone verbreiten gute Laune

Drittes Konzert in der Bergstadt: Captain Cook und sein Team präsentieren eine tolle Schlager-Show und reißen ihr Publikum mit

Sibylle Kemna

Oerlinghausen.. Zum dritten Mal waren Captain Cook und seine singenden Saxophone auf Einladung des Vereins „Musik für gute Zwecke" in der Bergstadt zu Gast, und die Schlagerfans waren begeistert. Einige Plätze blieben jedoch aufgrund der Grippewelle leer. Darius Hummel alias „Captain Cook” in Kapitänskleidung mit drei Streifen am Ärmel und seine fünf Musiker zählende Bord-Mannschaft boten eine Melodienfülle, die von alten Schlagern bis zu einem Rock’n-Roll-Medley reichte und doch immer den gefälligen, von den Saxophonen dominierten Musikstil verkörperte, den die Zuschauer so lieben. Da wurden viele musikalische Erinnerungen wach an große Schlager und ihre Interpreten wie Jürgen Marcus („Eine neue Liebe") , Andi Borg („Adios Amor"), Udo Jürgens (Griechischer Wein") oder Rudi Carell (Tulpen aus Amsterdam. „Da dürft ihr gerne mitsingen", forderte Hummel die rund 300 Zuschauer auf und das taten diese auch gerne. Doch auch neuere Popsongs, wie „Atemlos" von Helene Fischer, „Du schaffst das schon" von Florian Silbereisen und „Die Gefühle haben Schweigepflicht" von Andrea Berg spielten die Musiker auf die für sie typische Weise, die sie bis an die Spitze der Hitparaden gebracht hat. Und natürlich sangen sie die maritimen Lieder wie „Blaue Nacht am Hafen" oder „Seemann, lass das Träumen", die ihr Image geprägt haben „Seemann, lass das Träumen" Darius Hummel und Roland John (beide Saxophon), Helmut Rückert (Gitarre), Gerd Kölbl (Keyboard), Rainer Weck (Bass) sowie Schlagzeugers Tom Peroutka heizten dem Publikum richtig ein, forderten sie immer wieder auf zu klaschen und passenden Bewegungen, wie bei „Die Hände zum Himmel". Außer ihren klassischen Instrumenten beherrschen sie Mandoline und Bouzouki, aber auch Gesang und Tanz und dass sie richtig abrocken können, bewiesen sie mehrmals. Extra aus Bonn angereist war die 82-jährige Rosemarie Esch mit ihrer Familie, die alle CDs von Captain Cook und den singenden Saxophonen hat und sie zu Hause „den ganzen Tag hört". Jetzt war sie das erste Mal live dabei, hat das Ticket von ihren Familienangehörigen zum Geburtstag bekommen und strahlte. Sie haben gleich ein gemeinsames Wochenende daraus gemacht und eine Ferienwohnung gemietet. Ganz vorne saß auch Karl-Heinz Brinkmann aus der Bergstadt, der seine Seemannsmütze aufgesetzt hatte und begeistert mitging. „Ich habe selbst viele Instrumente gespielt und liebe den Sound von Meer und Sehnsucht", sagt der 74-Jährige. Julika und Walter Barking aus Sennestadt haben die singenden Saxophone vor zwei Jahren schon hier erlebt und hatten nun fast ihren ganzen Kegelclub mitgebracht. „Die können quasi alles spielen, das hört sich immer gut an, die interpretieren das hervorragend", sagte Walter Barking und berichtete, dass er von der Gruppe noch Schallplatten hat, „nicht nur CDs". „Bei denen ist immer gute Laune garantiert." Sehr gut an kamen auch das Spaßmedley und die eigenen Zusammenstellungen der Saxophonisten Darius Hummel und Roland John und als auf das Rock’n-Roll-Medley ein fröhliches „Some Broken Hearts" folgte. wollten die Schlagerfans natürlich noch Nachschlag, der ihnen gerne gewährt wurde.

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