Die Geehrten: Feuerwehrchef Thomas Kronshage (l.) und Bürgermeister Dirk Becker (r.) haben sich bei Michael Mattern, Daniel Hohm, Wolfgang Köllermeier, Alexander Wagner, Georg Niedworok, Martin Ortlepp, Matthias Bracht, Konstantin Hanning und Jan Horenburg (v. l.) für die langjährige Treue bedankt. - © Karin Prignitz
Die Geehrten: Feuerwehrchef Thomas Kronshage (l.) und Bürgermeister Dirk Becker (r.) haben sich bei Michael Mattern, Daniel Hohm, Wolfgang Köllermeier, Alexander Wagner, Georg Niedworok, Martin Ortlepp, Matthias Bracht, Konstantin Hanning und Jan Horenburg (v. l.) für die langjährige Treue bedankt. | © Karin Prignitz

Feuerwehr benötigt Personal

Feuerwehr wirbt für mehr Einsatz- und Nachwuchskräfte. Seit der Doppelalarmierung ist die Zahl der geleisteten Stunden deutlich gestiegen

Karin Prignitz

Oerlinghausen. „2017 war ein sehr intensives Jahr", sagt Thomas Kronshage. Der Leiter der Feuerwehr berichtet von insgesamt 166 Einsätzen zu allen Tages- und Nachtzeiten, darunter waren der Großband beim Autohaus Steinberg und der Brand einer Scheune im Bokelfenn. Drei Fahrzeugbrände mussten gelöscht, acht eingeklemmte Personen gerettet werden. Allein bei der Brandbekämpfung sind 2.108 Stunden von insgesamt 1.642 Kameraden geleistet worden. Knapp 1.200 geleistete Stunden und 1.002 Kameraden waren es im Vorjahr gewesen. Ein bemerkenswerter Anstieg also, den Thomas Kronshage erklären konnte: „Hier macht sich die Doppelalarmierung bemerkbar." Damit genügend Kameraden zur Verfügung stehen, wird seit Anfang 2017 sowohl der Oerlinghauser als auch die Helpuper Löschzug alarmiert. Knackpunkt sei das fehlende Personal. Zudem würden die Anforderungen immer umfassender. Berichte, Nachweise, die Bürokratie komme hinzu, betonte Kronshage bei der Jahreshauptversammlung. Das alles möge potenzielle Feuerwehrmänner und -frauen vielleicht abschrecken. Der Feuerwehrchef versicherte aber, „dass jeder nur den Zeitanteil einbringen muss, der möglich ist". Günstigstenfalls sollten weitere Kräfte in Oerlinghausen arbeiten. Auch die Zahlen der Jugendfeuerwehr seien „im dritten Jahr in Folge rückläufig", berichtete Stadtjugendfeuerwehrwart Christoph Reuter. Die Gründe hierfür seien vielfältig. „Wir haben zwar noch keine Nachwuchssorgen, die Entwicklung ist dennoch besorgniserregend." Vergünstigungen im Sport Um für mehr Attraktivität zu sorgen, bekommen Feuerwehrkameraden von der Stadt bereits Vergünstigungen im Sportbereich. Stadtwerkechef Peter Synowski hatte als Geschenk eine weitere Fitnessmöglichkeit mitgebracht. Eine ermäßigte Jahreskarte für die städtischen Bäder, „die Differenzkosten sponsern die Stadtwerke". Angesichts der immensen Zahl an Einsatzstunden und der Tatsache, dass es in jüngster Zeit gerade in den sozialen Netzwerken immer wieder Kritik an der Feuerwehr gegeben hat, würde Bürgermeister Dirk Becker die Jahreshauptversammlung „am liebsten zur Pflichtveranstaltung für alle Bürger machen". Denn kaum jemandem sei klar, wie viel Arbeit die Feuerwehr investiere. „Das, was sie für diese Stadt tun, ist nicht selbstverständlich", hob Dirk Becker hervor. Durch die Doppelalarmierung sei die Belastung noch einmal gewachsen, „aber die Stadt will alles tun, um die Rettungsfristen und insbesondere die Tagesverfügbarkeit zu gewährleisten." Den Nörglern legte er nahe, sich „an die Stadt zu wenden und nicht an die Retter". Insgesamt 195 Feuerwehrangehörige gab es Ende 2017, darunter 31 weibliche. Eine Reihe von ihnen wurde während der Versammlung in der Aula des Schulzentrums befördert: Celina Beerenbrock und Mirijam-Sophie Schröer zur Feuerwehrfrau, Fabian Kaczmarczyk, Yves Nowack, Lasse Gehrmann, Denis Ludwig und Björn Westerholt zum Feuerwehrmann, Laura Jyss und Lisa Liebenow zur Oberfeuerwehrfrau Leon Hantke, Phillip Köster, Marcel Plaschke und Kai-Fabian Witte zum Oberfeuerwehrmann. Drei Frauen wurden zu Brandmeisterinnen ernannt: Franziska Marks, Ramona Künkemeyer und Kirsten Hanekamp. Brandmeister ist Marvin Willrich, Brandoberinspektor Michael Sielemann. Hauke Tödtmann wechselte in die Ehrenabteilung, Jochen Schneider und Michael Röder in die Unterstützungsabteilung. G M T Detect language Afrikaans Albanian Arabic Armenian Azerbaijani Basque Belarusian Bengali Bosnian Bulgarian Catalan Cebuano Chichewa Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Croatian Czech Danish Dutch English Esperanto Estonian Filipino Finnish French Galician Georgian German Greek Gujarati Haitian Creole Hausa Hebrew Hindi Hmong Hungarian Icelandic Igbo Indonesian Irish Italian Japanese Javanese Kannada Kazakh Khmer Korean Lao Latin Latvian Lithuanian Macedonian Malagasy Malay Malayalam Maltese Maori Marathi Mongolian Myanmar (Burmese) Nepali Norwegian Persian Polish Portuguese Punjabi Romanian Russian Serbian Sesotho Sinhala Slovak Slovenian Somali Spanish Sundanese Swahili Swedish Tajik Tamil Telugu Thai Turkish Ukrainian Urdu Uzbek Vietnamese Welsh Yiddish Yoruba Zulu Afrikaans Albanian Arabic Armenian Azerbaijani Basque Belarusian Bengali Bosnian Bulgarian Catalan Cebuano Chichewa Chinese (Simplified) Chinese (Traditional) Croatian Czech Danish Dutch English Esperanto Estonian Filipino Finnish French Galician Georgian German Greek Gujarati Haitian Creole Hausa Hebrew Hindi Hmong Hungarian Icelandic Igbo Indonesian Irish Italian Japanese Javanese Kannada Kazakh Khmer Korean Lao Latin Latvian Lithuanian Macedonian Malagasy Malay Malayalam Maltese Maori Marathi Mongolian Myanmar (Burmese) Nepali Norwegian Persian Polish Portuguese Punjabi Romanian Russian Serbian Sesotho Sinhala Slovak Slovenian Somali Spanish Sundanese Swahili Swedish Tajik Tamil Telugu Thai Turkish Ukrainian Urdu Uzbek Vietnamese Welsh Yiddish Yoruba Zulu Text-to-speech function is limited to 200 characters Options : History : Feedback : Donate Close

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