Außer weiteren Schildern wurde an der Kreuzung in Heipke auf der Schackenburger Straße die "Stop"-Fahrbahnmarkierung aufgebracht. - © FOTO: MICAELA BREDER
Außer weiteren Schildern wurde an der Kreuzung in Heipke auf der Schackenburger Straße die "Stop"-Fahrbahnmarkierung aufgebracht. | © FOTO: MICAELA BREDER

Leopoldshöhe Kreuzung ist Bürgern noch nicht sicher genug

Verkehrssituation an der Schötmarsche-/Schackenburger Straße führt immer wieder zu Diskussionen

Leopoldshöhe (tos). Der SPD-Ortsverein Leopoldshöhe Nord hat die Bewohner aus Krentrup und Heipke zu einem Ortsteilgespräch eingeladen. Die Verkehrssituation an der Kreuzung Schötmarsche-/Schackenburger Straße stand dabei im Mittelpunkt.
Nur wenn die Bevölkerung mehr Druck mache, werde mehr getan, betonte ein Gesprächsteilnehmer in der Versammlung im Gemeinschaftshaus der Kyffhäuser- und Schützenkameradschaft Krentrup. Die Kreuzung sei immer noch zu gefährlich. "Eine Bürgerbewegung muss entstehen", forderte ein anderer.

Außerdem kam der Vorschlag, die Geschwindigkeit auf der Schötmarschen Straße auf 50 Kilometer pro Stunde zu drosseln. Dies sei auch wegen der Bushaltestelle sinnvoll. Wie mehrfach berichtet, hat der Landesbetrieb Straßen NRW den Antrag abgelehnt, an der Kreuzung in Heipke einen provisorischen Kreisel einzurichten. Erst soll abgewartet werden, ob die zusätzlichen Schilder und Fahrbahnmarkierungen Wirkung zeigen. Die Teilnehmer des Ortsteilgespräches sprachen sich ferner für die Anbindung Heipkes an den Fahrradweg von Hovedissen nach Bielefeld aus.

Durch den Abend führten der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Christian Kühnel, und sein Stellvertreter Ralf Grünert. SPD-Ratsherr Andreas Brinkmann hatte vorab über den aktuellen Sachstand zur Kreuzung informiert. "Das Abwarten fordert weitere Opfer", meinte er und appellierte, mehr Druck bei den zuständigen Stellen zu machen, etwa mit einer Unterschriftenliste. Christian Kühnel ermunterte die Bürger, an der Sitzung des Verkehrsausschusses am 28. November teilzunehmen. Dann steht das Thema wieder auf der Tagesordnung.

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