Leopoldshöhe Volles Haus mit den „Vantasten“

Kultur im Leos: Ein gemütliches Frühstück mit der lippischen Band lockt viele Besucher an

Thomas Dohna

Leopoldshöhe. Draußen Regen, drinnen gemütlich: Das „Leos“ hatte zum Frühstück mit den „Vantasten“ geladen. Wolfgang Strauß, Leiter des „Leos“, blickte über die Tische und sah zufrieden aus: „Wieder einmal ausverkauft.“ Dabei steht die Band noch gar nicht auf der Bühne. Die sechs Männer im teils fortgeschrittenen Alter werden ruhigen Deutsch-Rock spielen, passend zur Jahreszeit und zum Wetter. Die Mitarbeiter des Familienzentrums versorgen die Gäste mit Kaffee, Tee und Essbarem. Kurz vor Beginn des Konzertes wird es noch voller – diese Gäste wollen nur die Band hören, deren Musik sie oft schon seit vielen Jahren begleitet. Seit 1982 sind die „Vantasten“ unterwegs. Publikum und Band kennen und schätzen sich. Sänger Peter Siegmann ist von Anfang an dabei. Man ist miteinander älter geworden. Die Musiker entwerfen ihre die Musik selbst. Steht der Sound, legt Siegmann den Text darauf. Ausschließlich Selbstgemachtes hat die Band auf dem Zettel. Günter Liske (Gitarre) tritt immer wieder mit Soli hervor. Mehrere CDs hat die Band in den vergangenen Jahren veröffentlicht. Viele Zuhörer gehen mit, sobald sie ein Lied erkennen. Siegmann mischt sich unter das Publikum. Der Applaus ist herzlich, zwischendurch und auch am Ende. Dann sind ein paar Stunden Entspannung vorbei.

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