Leopoldshöhe Brand in der Felix-Fechenbach-Gesamtschule

Feuerwehr: Einsatz im Technik-Bereich des Hauptgebäudes. Unterrichtsausfall für Schüler

Thomas Dohna

Leopoldshöhe. Bei seinem letzten Rundgang am Abend hat Hausmeister Detlev Schewe im Technik-Flur der Felix-Fechenbach-Gesamtschule einen Brand entdeckt. Die Folge sind ein Sachschaden noch unbekannter Höhe sowie zwei Tage schulfrei für die meisten Jahrgänge der Leopoldshöher Schule. Schewe war aufgefallen, dass das Licht in dem Flur ausgefallen war. Bald nahm er auch Brandgeruch wahr. Selbst Feuerwehrmann, alarmierte er die Leopoldshöher Wehr, die mit mehreren Fahrzeugen anrückte und den Brand schnell unter Kontrolle bekam. Da war der Rauch aber schon durch das Hauptgebäude der FFG gezogen. Weder die Feuerwehr noch die Gemeindeverwaltung konnten in der Nacht sicher feststellen, ob der Rauch unschädlich war. Schulleiter Manfred Kurtz entschied, alle Schüler wie gewohnt am nächsten Morgen zur Schule kommen zu lassen, die Jahrgänge 6 bis 12 aber schon vor dem Betreten des Gebäudes nach Hause zu schicken. Eine Telefonkette in der Nacht habe keinen Sinn gehabt, sagte Kurtz dieser Zeitung. Der fünfte Jahrgang habe wie gewohnt im Nebengebäude Unterricht bekommen. Dort habe der Rauch nicht hinziehen können. Der Jahrgang 13 habe erst zur fünften Stunde kommen müssen. Da sei schon geklärt gewesen, dass die Schülerinnen und Schüler durch die Pausenhalle zum neuen Oberstufengebäude gehen könnten, sagte Kurtz. Die Gemeindeverwaltung forderte einen Messtrupp des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) an. „Wir haben hier keinen eigenen Möglichkeiten, eine eventuell bestehende Schadstoffbelastung festzustellen“, sagte Jürgen Taron von der Gemeindeverwaltung. Der Messtrupp hat am Nachmittag in der Schule gemessen und keine Schadstoffe in den Unterrichtsräumen feststellen können, teilte Taron mit.Regale und Deckenverkleidung durch die Hitze beschädigt In dem Lagerraum waren unbekannte Materialien in Brand geraten. In ersten Vermutungen sprechen die Verantwortlichen von einem Schwelbrand. Regale und die Deckenverkleidung wurden durch die Hitzeentwicklung erheblich beschädigt. Nach ersten Schätzungen der Polizei bewegt sich der Schaden im unteren fünfstelligen Bereich. „Wir werden die genaue Schadenshöhe allerdings erst in den kommenden Tagen feststellen können“, sagt Taron. Gegen den Schaden sei das Gebäude wie jedes andere versichert, sagt Taron. Die Polizei hat nach eigenen Angaben am gesamten Gebäude keine Einbruchsspuren feststellen können. Sie geht daher nicht von Brandstiftung aus. Am heutigen Freitag, 8. September, soll der Schulbetrieb nach Angaben der Schule wie am Donnerstag laufen: Der fünfte Jahrgang und der 13. Jahrgang haben Unterricht, die übrigen Jahrgänge schulfrei.

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