Inspirationen aus der Natur: Die Künstlerin Christine Venjakob liebt die zarte Leichtigkeit des Aquarellierens. In ihrem urgemütlichen Atelier gibt sie ihr Wissen und Können auch gerne in Malkursen weiter. - © Heidi Stork
Inspirationen aus der Natur: Die Künstlerin Christine Venjakob liebt die zarte Leichtigkeit des Aquarellierens. In ihrem urgemütlichen Atelier gibt sie ihr Wissen und Können auch gerne in Malkursen weiter. | © Heidi Stork

Leopoldshöhe Christine Venjakob und die DDR

Neue Heimat mit der Kunst

Leopoldshöhe. Wer den Weg zum Atelier der Künstlerin Christine Venjakob gefunden hat, ist sprichwörtlich angekommen. Eingebettet zwischen Wiesen und Feldern versprüht das urige Fachwerkhaus am Ortsrand von Leopoldshöhe ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit. Danach hat die 67-Jährige lange gesucht, denn ihre Wurzeln liegen in Barby an der Elbe. Hier ist die Künstlerin geboren und aufgewachsen, bevor ihre Eltern vor 55 Jahren dem DDR-Regime den Rücken kehrten. "Erst auf dem West-Berliner Bahnhof habe ich erfahren, dass es kein Zurück gibt", erinnert sie sich an die Flucht in den Westen. Damals war sie elf. Das Interesse an der Malerei sei schon als Kind groß gewesen. "Bei Familienfesten habe ich oft unter dem Tisch gelegen und die Verwandten gemalt", erzählt sie schmunzelnd...

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