Übung: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Leopoldshöhe zeigen den Besuchern ihre Ausrüstung. - © Thomas Dohna
Übung: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Leopoldshöhe zeigen den Besuchern ihre Ausrüstung. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Hinter den Kulissen der Feuerwehr

Tag der offenen Tür: Die Blauröcke zeigen auf dem Gelände ihrer Wache ihre Geräte und ihr Können.

Thomas Dohna

Leopoldshöhe. Zwar blieben die Schläuche trocken – die Jugendfeuerwehr zeigte beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Leopoldshöhe dennoch eine Angriffsübung, die sich sehen lassen konnte. Schon von weitem zeigte die Feuerwehr Flagge: Die Aktiven hatten den Korb ihres Drehleiterfahrzeugs so steil wie möglich ausgefahren und dort ihre Fahne mit der Feuerwehrflamme angehängt. Näher am Boden durfte das neueste Gefährt der Wehr bestaunt werden: das Tanklöschfahrzeug (TLF) 3000, das – wie der Name schon sagt – 3.000 Liter Wasser aufnehmen kann. Insgesamt neun Wehrleute finden darin Platz. Neben unter anderem 120 Litern Schaummittel, einer Wärmebildkamera sowie einer Steckleiter ist das 212.000 Euro teure Fahrzeug für Brandeinsätze und einfache technische Hilfeleistungen gerüstet. Die Gemeinde ersetzt damit das inzwischen 26 Jahre alte TLF 16 – es soll nach Angaben der Feuerwehr demnächst verkauft werden. Kinder und Erwachsene duften daher noch einmal im Fahrgastraum Platz nehmen oder sich hinter das Steuer setzen. Das neue TLF 3000 durfte allerdings nur von außen bestaunt werden. Denn: „Wir müssen auch an einem solchen Tag für den Einsatzfall bereits sein", erläuterte Wehr-Sprecher Lars Koppmann. Gäste sind gekommen Zum Tag der offenen Tür hatte die Leopoldshöher Feuerwehr auch einige Gäste eingeladen. Darunter etwa eine Mannschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die ihren Rettungswagen dabei hatte und Übungen zur Ersten Hilfe zeigte. Zudem waren auch einige Mitglieder der landesweiten Motorradstaffel der Johanniter Unfallhilfe nach Leopoldshöhe gekommen. Sie helfen beispielsweise bei Staus auf der Autobahn und beseitigen dort Stauursachen oder versorgen erschöpfte Autofahrer. Und auch bei Großveranstaltungen sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf. Für die kleinen Besucher hielt die Puppenbühne der Freiwilligen Feuerwehr Extertal einige Stücke bereit. Zudem durfte sich auf einer Hüpfburg ausgetobt werden. Und auch das Speisen- und Getränkeangebot war mehr als vielfältig. Die Besucher zeigten sich vom Gesamtangebot beeindruckt: „Gut, dass wir die Feuerwehr haben", meinte etwa Günter Schmidt.

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