Männer vom Bau: Architekt Sebastian Ernst (v.l.) , Fabian Schnieder vom Abbruchunternehmen Wimmelbücker, Bauleiter Gerrit Bernert sowie Tim Cornelsen und Dirk Puchert-Blöbaum von der Gemeindeverwaltung stehen vor dem Eingang der Festhalle, die nun ebenso abgerissen werden wird wie das Alte Sporthaus im Hintergrund. 
Foto: Thomas Dohna - © Thomas Dohna
Männer vom Bau: Architekt Sebastian Ernst (v.l.) , Fabian Schnieder vom Abbruchunternehmen Wimmelbücker, Bauleiter Gerrit Bernert sowie Tim Cornelsen und Dirk Puchert-Blöbaum von der Gemeindeverwaltung stehen vor dem Eingang der Festhalle, die nun ebenso abgerissen werden wird wie das Alte Sporthaus im Hintergrund.
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Leopoldshöhe

Leopoldshöhe Der Abriss von Festhalle und Sporthaus beginnt Neugestaltung: Am Montag geht es mit der Entkernung der beiden Gebäude in Asemissen los. Dort soll ein neues Integrationszentrum entstehen Thomas Dohna Leopoldshöhe. Seit ein paar Tagen liegt die Abrissgenehmigung für die Festhalle und das Alte Sporthaus in Asemissen vor. Am kommenden Montag soll der Abriss beider Gebäude beginnen. Das teilte Bauamtsleiter Dirk Puchert-Blöbaum mit. Die Festhalle und das Sporthaus weichen dem von der Gemeinde geplanten Integrationszentrum und einer geplanten Kindertagesstätte. Der Abriss der beiden Gebäude ist keine triviale Angelegenheit. Den Eindruck verbreiten Bauleiter Gerrit Bernert und der Vertreter des Abbruchunternehmens Wimmelbücker aus Rietberg, Fabian Schnieder. Grundlage für die Genehmigung sei eine Schadstoffuntersuchung der beiden Gebäude. „Sie können davon ausgehen, dass alle bis zum Jahr 2000 genutzten Baustoffe erst einmal verdächtig sind und gesondert entsorgt werden müssen“, sagt Bernert. Er zeigt auf die Verkleidung des Obergeschosses des alten Sporthauses. „Diese Platten bestehen aus hartgebundenem Asbest.“ Aber auch die Bitumenbahnen des Daches, die Isolierschicht aus Styropor oder das Fugenmaterial sind Schadstoffbelastet. Abbruchfirmen müssen Sachkunde-Nachweise für die gefundenen Schadstoffe vorweisen können. Aber auch vermeintlich harmlose Materialien wie Eichenholz müssten sorgfältig entsorgt werden. Dessen Staub könne Krebs auslösen, sagt Fabian Schnieder. Vier Wochen sind für den Abriss vorgesehen. Neben den Schadstoffen werden auch die unschädlichen Baustoffe sortiert. „Das ist wie die Mülltrennung zu Hause“, sagt Architekt Sebastian Ernst, von dem der Entwurf des Integrationszentrums stammt. Drei Unternehmen hatten sich an der Ausschreibung der Abbrucharbeiten beteiligt. „Wir hoffen, dass wir keine Überraschungen erleben werden“ Zurzeit laufen die Ausschreibungen für den Bau des Integrationszentrums. „Wir hoffen, dass wir keine Überraschungen erleben werden“, sagt Puchert-Blöbaum. Die Baupreise seien derzeit hoch. Mitte Mai soll der Baubeginn für das Integrationszentrum sein. Seit Monaten ist es still um die geplante Kindertagesstätte. Immer wieder war von Abstimmungsproblemen zwischen Träger und Investor die Rede. Der Baubeginn dafür solle ebenfalls in diesem Jahr sein, sagt Architekt Ernst. „Wir konnten jetzt nicht mehr auf die Tagesstätte warten“, sagt Bauamtsleiter Puchert-Blöbaum. Bis zum 31. Dezember diesen Jahren muss der Bau des Integrationszentrums abgeschlossen sein, sonst verfällt der vom Land zugesagte Förderbetrag von mehreren 100.000 Euro. Für die Gemeinde wird Tim Cornelsen den Bau betreuen. Bei Fragen, Anregungen und Hinweise rund um die Baustelle soll er der Ansprechpartner sein. „Oder einfach im Fachbereich Bauen anrufen“, das empfiehlt Bauamtsleiter Puchert-Blöbaum.

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