Viel Geld: Für den Betrieb der Felix-Fechenbach-Gesamtschule gibt die Gemeinde über das Liegenschaftsmanagement 1,3 Millionen Euro jährlich aus. - © Thomas Dohna
Viel Geld: Für den Betrieb der Felix-Fechenbach-Gesamtschule gibt die Gemeinde über das Liegenschaftsmanagement 1,3 Millionen Euro jährlich aus. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe 111.000 Euro für die Integration

Haushalt 2018: Für kulturelle Veranstaltungen in Leopoldshöhe stehen 9.000 Euro zu Verfügung. Mehrere hunderttausend Euro sollen in die Schulen investiert werden

Thomas Dohna

Leopoldshöhe. In den Ausschüssen der Gemeinde laufen die Haushaltsberatungen. Der Etat für 2018 soll am kommenden Donnerstag im Rat beschlossen werden. Im Ausschuss für Bildung und Kultur hat man sich mit den Ausgaben für die Schulen und die Kultureinrichtungen der Gemeinde befasst. Die Kommune ist für Gebäude, Ausstattung und das zuarbeitende Personal der Schulen zuständig, bezahlt also alles, was für den Unterricht wichtig ist. Das Personal – Hausmeister und Schulsekretariate – ist bei der Gemeinde angestellt. Für den Betrieb der Grundschulen Nord und Asemissen will die Gemeinde im laufenden Jahr knapp 650.000 Euro ausgeben. Ein erheblicher Teil fließt in die Gebäudeunterhaltung und in die Schülerbeförderung, zusammen rund 550.000 Euro. Knapp 43.000 Euro fließen in Anschaffungen außerhalb des Landesprogrammes Gute Schule 2020. Für die Grundschule Nord sieht der Etat 152.000 Euro vor. In die sogenannte Holzhalle an der Grundschule Nord sollen 160.000 Euro fließen. Für die Grundschule Asemissen werden für verschiedene Maßnahmen 325.000 Euro ausgegeben. Daneben nimmt sich der Betrag für die Felix-Fechenbach-Gesamtschule vergleichsweise bescheiden aus mit 80.000 Euro. Allerdings fließen erhebliche Mittel über das Kommunale Gebäude- und Liegenschaftsmanagement (KGL) für die laufende Sanierung in die Schule. Gut 1,3 Millionen Euro wird die Gemeinde für den Schulbetrieb ausgeben. In dem Zusammenhang hat Kämmerer Uwe Aust eine gute Nachricht: Das Land hat der Gemeinde einen Zuschuss für Investitionen in die Schulen von 439.000 Euro bewilligt. Wofür das Geld ausgegeben werden soll, ist noch nicht klar. Der Mensaverein der FFG bekommt seinen beantragten Zuschuss von 5.500 Euro. Für die reine Verwaltung der Schulen hat Kämmerer Aust gut 26.000 Euro an Personalkosten angesetzt. Land hat einen Zuschuss in Höhe von knapp 440.000 Euro bewilligt Für die Offenen Ganztagsgruppen sind 430.000 Euro vorgesehen. Rund 330.000 Euro sollen durch Elternbeiträge wieder hereinkommen, so dass die Gemeinde 100.000 Euro selbst aufbringen muss. Aus dem Kulturetat der Gemeinde werden die Kosten für die Kulturveranstaltungen und auch die Aufwendungen für die Gemeindebücherei bezahlt. Für letztere setzt die Gemeinde 250.000 Euro an. Davon stehen 17.000 Euro für die Anschaffung neuer Medien zur Verfügung. Im Kulturetat sind auch bereits die Ausstattungs- und die Personalkosten für das neue Integrationszentrum in Asemissen veranschlagt. Für die Ausstattung sollen 111.000 Euro ausgegeben werden, 70 Prozent bezahlt das Land. Für Veranstaltungen im Rahmen der Partnerschaften mit anderen Gemeinden sind 5.500 Euro eingeplant.

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