Mehrfamilienhäuser: Sie sollen hier entlang des Lärmschutzwalles im neuen Baugebiet „Am Gieselmannkreisel entstehen. Bauherr ist die Genossenschaft Wohnbau Lemgo. - © Thomas Dohna
Mehrfamilienhäuser: Sie sollen hier entlang des Lärmschutzwalles im neuen Baugebiet „Am Gieselmannkreisel entstehen. Bauherr ist die Genossenschaft Wohnbau Lemgo. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Platz für Mehrfamilienhäuser am Lärmschutzwall

Bauvorhaben: Die Wohnbau Lemgo will „Am Gieselmannkreisel“ günstigen Wohnraum schaffen.Für das Vorhaben wird der Bebauungsplan geändert, weil die Gemeinde deutlichen Bedarf sieht

Thomas Dohna

Leopoldshöhe. Wohnungen für Geringverdiener und Alleinstehende sind in Leopoldshöhe rar. Da sind sich die politischen Parteien im Gemeinderat einig. Auf Anregung aus der Politik plant die Baugenossenschaft Wohnbau Lemgo im neuen Baugebiet „Am Gieselmannkreisel" mehrere Mehrfamilienhäuser. Nach längeren Diskussionen ums Detail sollen die Mitglieder des Hochbau- und Planungsausschusses auf Vorschlag der Verwaltung endgültig den Plänen zustimmen und eine Änderung des Bebauungsplans beschließen. Der Ausschuss hatte bereits im September über das Vorhaben der Wohnbau beraten und den Plänen zugestimmt, entlang des Lärmschutzwalles Mehrfamilienhäuser zu errichten, die zwar nicht höher als im Bebauungsplan vorgesehen werden, aber doch ein Geschoss mehr haben dürfen. Das sollte durch höhere Traufhöhen und geringere Dachneigungen erreicht werden. Die Verwaltung erarbeitete einen Vorschlag für die Änderung des Bebauungsplanes. Demnach sollten drei statt zwei Geschosse erlaubt werden. Der Hochbau- und Planungsausschuss beschloss im November die Einleitung des entsprechenden Änderungsverfahrens für den Bebauungsplan. Eingaben aus der Bevölkerung sind nach Angaben der Verwaltung nicht eingegangen. Nur die amtlichen Archäologen baten um den Hinweis im schriftlichen Teil des Bebauungsplans, dass der Bau archäologisch begleitet werden muss. Vor einiger Zeit hatte ein Hobby-Archäologe im Baugebiet eine Münze aus der Römerzeit gefunden. Damit ist der Plan laut Verwaltung so weit, dass er beschlossen werden kann. Das soll in der öffentlichen Sitzung des Hochbau- und Planungsausschusses am Donnerstag, 25. Januar, ab 18 Uhr geschehen.

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