Für die Kultur: Wolfgang Strauß und Regine Heidemann gestalten und veranstalten im Auftrag der Gemeinde Leopoldshöhe Kabarettabende und Open-Air-Veranstaltungen. - © Thomas Dohna
Für die Kultur: Wolfgang Strauß und Regine Heidemann gestalten und veranstalten im Auftrag der Gemeinde Leopoldshöhe Kabarettabende und Open-Air-Veranstaltungen. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Viel Kultur für Leopoldshöhe

Veranstaltungen 2018: Wolfgang Strauß und Regine Heidemann haben ein unterhaltsames Programm fürs neue Jahr aufgestellt

Thomas Dohna

Leopoldshöhe. Zehn Kulturveranstaltungen gab es im vergangenen, neun sollen es in diesem Jahr geben. Und für die erhoffen sich Wolfgang Strauß und Regine Heidemann genau so viel Zuspruch wie 2017. Die beiden haben die Organisation der meisten Gemeindeveranstaltungen in der Hand. Sie kümmern sich ums Kabarett in der Aula der Felix-Fechenbach-Gesamtschule und stellen Veranstaltungen auf dem Marktplatz auf die Beine. Vier Kabarettabende standen 2017 auf dem Programm. Die Mindener Stichlinge gehören schon zum Veranstaltungsinventar. Sie kamen vor zehn Jahren das erste Mal und sind auch 2018 wieder dabei. Jens Neutag verbreitete seine Ansichten vor vollen Stuhlreihen, Lioba Albus ebenfalls. Im Herbst wird Gerd Dudenhöffer alias Heinz Becker das Beste aus 30 Jahren Kabarett bieten. "Das wird der Höhepunkt der Saison", glaubt Regine Heidemann. Viele Zuhörer wird auch die Kabarett-Truppe "Die Daktiker" anlocken, nach eigenen Angaben Deutschlands ältestes Lehrer-Kabarett. "Die Leute werden aus ganz Ostwestfalen-Lippe kommen", da ist sich Wolfgang Strauß sicher. Lutz von Rosenberg-Lipinsky wird mit seinem Programm "Panik für Anfänger" zu Gast sein. »Die Jugendlichen möchten etwas Eigenes« Für diese Programme stehen im Haushalt der Gemeinde 9.000 Euro zur Verfügung. Die sollen aber möglichst erwirtschaftet werden, was im Großen und Ganzen auch gelinge, sagt Wolfgang Strauß. Im vergangenen Jahr wagten Regine Heidemann und Wolfgang Strauß auf dem Marktplatz Neues: Neben dem beliebten Wochenmarkt "Köstlich anders" mit seinen kulinarischen Angeboten kam die "Brotzeit", eine Art vorgezogenes Oktoberfest, gut an. Die Open-Air-Party für Teens habe nicht ganz die Bedürfnisse der Zielgruppe getroffen, hat Regine Heidemann beobachtet. Es seien zwar Jugendliche gekommen, aber eben auch Ältere, die die Veranstaltung ganz toll gefunden, aber zugleich die Teens ferngehalten hätten. "Die Jugendlichen möchten etwas Eigenes", sagt Regine Heidemann. Was, weiß sie aber noch nicht - vielleicht eine spontane Party. Bleiben werden der Adventsmarkt und das Generationenfest. Wegfallen wird 2018 der Kreativmarkt in der Gesamtschule. "Die Besucherzahlen und Umsätze sind zurückgegangen", hat Regine Heidemann festgestellt. Zwar lobten die Ausstellerinnen immer wieder die gute Organisation und die schöne Atmosphäre, aber es gebe zu viele andere Märkte im Umkreis. Nun soll der Kreativmarkt mit dem Kunsthandwerkerinnenmarkt zusammengelegt werden. Die Veranstaltungen werden außerdem im Internet angekündigt. Der Kartenvorverkauf für die Kabarettabende beginnt heute.

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