Für alle: Der Förderverein der Felix-Fechenbach-Gesamtschule informiert beim Tag der offenen Tür über seine Arbeit für die Schule. - © Thomas Dohna
Für alle: Der Förderverein der Felix-Fechenbach-Gesamtschule informiert beim Tag der offenen Tür über seine Arbeit für die Schule. | © Thomas Dohna

Leopoldshöhe Felix-Fechenbach-Gesamtschule stellt sich vor

Thomas Dohna

Leopoldshöhe. Die Felix-Fechenbach-Gesamtschule ist in Teilen eine Baustelle. Doch das tat der Informationslust von Eltern und Kindern beim Tag der offenen Tür der FFG keinen Abbruch. Einen Vormittag lang hatten zukünftige Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern Gelegenheit, sich Unterricht und Angebot der Schule anzusehen.Guter Ruf Die Schule genießt über die Grenzen der Gemeinde hinaus einen guten Ruf. Wie aus Statistiken immer wieder deutlich wird, kommt ein Teil ihrer Schüler nicht aus Leopoldshöhe, viele aus solchen Orten, die keine Gesamtschule haben. Viele auswärtige Schüler müssen in jedem Jahr abgewiesen werden. Eine Mutter, die schon ein Kind an der Schule hat und ihre Tochter ebenfalls hinschicken will, begründet das: „Hier haben auch Kinder, die keine Empfehlung für das Gymnasium haben, die Chance, das Abitur zu machen.“ Die individuelle Förderung an der FFG sei dafür entscheidend, ergänzt ihre Bekannte, die ebenfalls schon ein Kind an der Schule hat. Damit könnten sich auch Kinder, die sich langsamer entwickeln, gute Ergebnisse erzielen. Andere Eltern, die für ihre Kinder eher das Gymnasium als weiterführende Schule sehen, zeigten sich beeindruckt von den pädagogischen Möglichkeiten. Und auch davon, dass die Schule trotz der 1.100 Schülerinnen und Schüler nicht wie ein Massenbetrieb wirke. In den Jahrgängen 5 und 6 konnten die Besucher Unterricht in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Gesellschaftslehre miterleben. Die siebten, achten und neunten Jahrgänge präsentieren das Angebot des Wahlpflichtbereichs. Englisch- und Mathematik-Unterricht zeigte der elfte Jahrgang für die, die nach der Klasse 10 von anderen Schulen auf die FFG wechseln wollen. Drogen und Mobbing Die Arbeitsgemeinschaften der Schule stellten sich vor, ebenso wie der Förderverein und die Schulsozialarbeit. „Die Eltern wollten von uns vor allem etwas über das Klima an der Schule erfahren“, sagte Schulsozialarbeiter Johannes Schumacher. Sie fragten nach Drogenproblemen (nicht bekannt) und Mobbing. „Das gibt es bei uns wie an jeder Schule. Aber wir arbeiten mit dem Buddy-Programm, den Busbegleitern und etlichen anderen Möglichkeiten der Schulsozialarbeit dagegen an“, erläuterte Schumacher. Die Mitglieder der Schulleitung standen für Fragen zur Verfügung. Eltern und zukünftige Schüler nahmen an Schulführungen teil. Die Auffang- und Vorbereitungsklasse präsentierte sich. In der Pausenhalle hatten die Schülervertretung und die Streitschlichter, die Schulsanitäter, die Theaterscouts und die Naturfotografen ihre Stände aufgebaut. Über die Möglichkeiten der Schulpatenschaften unter anderem mit Frankreich und Polen informierten die Lehrer. Der Stand zum Berufswahlkonzept der Schule fand Interesse wie auch der zum Konzept des Selbstlernzentrums. Die Leo’s Brass Band und der Schulchor musizierten. Es gab eine Kinderbetreuung. Die Tombola der Schulsozialarbeit sammelte für ein Projekt mit Häftlingen. Die Abiturienten hatten die Cafeteria organisiert. Viel Interesse fand auch das neue FFG-Oberstufenzentrum.

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