Martin Dutzmann - © FOTO: RALF BITTNER
Martin Dutzmann | © FOTO: RALF BITTNER

Bielefeld/Detmold Lippische Kirche schließt Fusion nicht mehr aus

Kultur der Anerkennung

Bielefeld (hl/nw). Die Lippische Landeskirche will nach den Worten ihres obersten Repräsentanten Martin Dutzmann ihre weitere Eigenständigkeit ergebnisoffen prüfen. Im Familienverband der drei evangelischen Landeskirchen in NRW sei die lippische Kirche mit ihren rund 180.000 Mitgliedern der Größe nach das "Nesthäkchen", sagte Dutzmann vor der Synode der westfälischen Kirche (EKvW) in Bielefeld. Die Lipper wüssten, dass sie diese Gemeinschaft nicht überstrapazieren dürften.

"Wir werden deshalb ergebnisoffen prüfen, ob die gewachsenen Strukturen zukunftsfähig sind oder ob eine Änderung in der Familienkonstellation angezeigt ist." Die Evangelische Kirche von Westfalen hat knapp 2,5 Millionen Mitglieder, die Evangelische Kirche im Rheinland knapp 2,8 Millionen.

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Zuvor hatte die Präses der EKvW, Annette Kurschus, zu realistischen Zielen in der Ökumene gemahnt. Weiter hob sie in ihrem Tätigkeitsbericht die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor. Es gehe darum, "eine Kultur der Anerkennung zu entwickeln", so die Präses.
      

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