Benjamin Aschmann von der Adlerwarte Berlebeck kann den Schwan mithilfe einer Socke in Sicherheit bringen. - © Torben Gocke
Benjamin Aschmann von der Adlerwarte Berlebeck kann den Schwan mithilfe einer Socke in Sicherheit bringen. | © Torben Gocke

Detmold Schwan mit Socke auf dem Kopf gerettet

Jetzt schwimmt der Vogel wieder im Schlossgraben

Torben Gocke

Detmold. Ein schwarzer Schwan hat am Montagabend in Detmold "aus unerfindlichen Gründen" auf einer Straße gesessen und einen Einsatz ausgelöst. Polizisten trieben ihn zunächst in ein Gebüsch. Zudem rückte die Feuerwehr an. Wichtig für seine Rettung sollte aber ein "Geheimtrick für Schwäne" werden, den ein Mitarbeiter einer Adlerwarte anwendete. Um 23.21 Uhr ging bei der Wehr der Alarm mit dem Stichwort "Tier in Notlage" ein. Als die Einsatzkräfte am Sommertheater ankamen, hatte eine Polizeistreife das Tier dazu bewegen können, im Gebüsch neben der Straße Platz zu nehmen, bis die Feuerwehr sowie Benjamin Aschmann, Mitarbeiter der Adlerwarte Berlebeck, eintrafen. Falkner Benjamin Aschmann geht davon aus, dass der Schwan den Friedrichstaler Kanal herauf geschwommen und durch einen Windzug auf die Straße geraten war. Von selbst hätte es das Tier vermutlich nicht zurück in die Sicherheit geschafft. Der Schwan wurde mit Hilfe einer Socke, die ihm über den Kopf gezogen wurde, ruhig gestellt und vor Ort von Aschmann auf mögliche Verletzungen untersucht. Die Nacht hat der Schwan auf der Adlerwarte verbracht. Am Dienstag konnte Benjamin Aschmann das Tier wieder am Schlossgraben aussetzen. Mit Material der dpa

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