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Paderborn Revision gegen Totschlag-Urteil in Paderborn

Blomberger erstach im Streit Freundin

Paderborn (lnw/js). Die Staatsanwaltschaft Paderborn will das Totschlags-Urteil gegen einen 21-Jährigen nicht akzeptieren, der seiner Ex-Freundin die Kehle durchgeschnitten hatte. Gegen das Urteil des Landgerichts vom Vortag sei Revision eingelegt worden, teilte die Anklagebehörde am Donnerstag mit.

Das Gericht hatte den 21-Jährigen zu zwölf Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Das Schwurgericht hatte die Tat als Totschlag eingeschätzt – allerdings sei eine Nähe zum Mord deutlich erkennbar. Die Richter mochten jedoch das Motiv von Benjamin R., nämlich ein Bündel aus Eifersucht, Wut und Hass auf die Frau, die ihn seiner Ansicht nach ausgenutzt hatte, nicht auf der "niedrigste Stufe" ansiedeln.

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Die Anklage hatte eine lebenslange Haft wegen Mordes gefordert. Der Bundesgerichtshof muss nun mögliche Rechtsfehler des Verfahrens prüfen. Der 21-Jährige hatte in der Verhandlung zugegeben, die 24 Jahre alte Frau im Mai erst gewürgt und dann im Streit erstochen zu haben. Er habe rot gesehen.

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