Stoßstange an Stoßstange: Rote Feuerwehrfahzeuge säumen den Straßenrand. - © Privat
Stoßstange an Stoßstange: Rote Feuerwehrfahzeuge säumen den Straßenrand. | © Privat

Willebadessen Jugendfeuerwehr Willebadessen lebt die Kameradschaft

"Unsere Welt ist bunt"

Willebadessen (nw). Feuerwehrautos stehen Stoßstange an Stoßstange entlang der Straße, doch kein Blaulicht, Rauch oder Flammen ist in Sicht. Auf dem Campingplatz am Hennesee bei Meschede fand erstmalig seit 2007 das Landeszeltlager der Jugendfeuerwehren NRW statt. Gemeinsam mit 850 Jugendfeuerwehrkameradinnen und -kameraden erlebten auch sieben Mädchen und zehn Jungen sowie ihre vier Betreuer der Jugendfeuerwehr Willebadessen in der letzten Sommerferienwoche ein Paradebeispiel für kameradschaftliches Miteinander und freundschaftliche Gemeinschaft. Der Campingplatz wurde nach dem Aufbau der Zelte und dem Einrichten der Schlafplätze schleunigst erkundet und Moritz Salomon, der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart, sowie weitere Vertreter von Politik und Feuerwehr begrüßten die Jugendlichen aus 34 Jugendfeuerwehren aus ganz NRW. Bevor es zum Baden ans Ufer des Hennesees ging, feierte die Willebadessener Jugendfeuerwehr mit Kuchen und Gesang den 16. Geburtstag ihres stellvertretender Jugendgruppensprecher Niklas Namnicks. Jugendliche setzen Zeichen für Inklusion und interkulturelle Zusammenarbeit Beim Themenabend Vielfalt setzten die Jugendlichen unter dem Motto "Unsere Welt ist bunt" Zeichen für Inklusion und interkulturelle Zusammenarbeit. Es wurde deutlich, dass die Jugendfeuerwehr sich zwar auf den Einsatz vorbereitet, aber auch der Spaß und die Gemeinschaft nicht zu kurz kommen. Das Highlight des Lagers war aber sicherlich der Besuch des Freizeitparks Fort Fun. In Kleingruppen stürzten sich die Kinder und Jugendlichen auf Achterbahnen, Karussells und Wasserrutschen und verbrachten einen abenteuerreichen und anstrengenden Tag. Auch standen Lagerspiele auf dem Programm. Torwandschießen, Kistenstapeln und Schlauchkegeln stellte für die Jugendlichen kaum eine Herausforderung dar. Nach zwei spannenden Stechen konnte sich die Willebadessener Gruppe über den wohlverdienten vierten Platz freuen. Nachmittags ging es ins Freibad. Bei dem schwülen Wetter kam den Jugendlichen die Abkühlung gerade recht. Am Abend kam Besuch von Zuhause. Der Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Mantel und sein Vorgänger Heinrich Mantel erkundeten den Zeltplatz und die Willebadessener Floriansjünger erzählten den Besuchern stolz von ihren Abenteuern der vergangenen Tage. Dann galt es schnell noch Telefonnummern und Adressen mit Kameradinnen und Kameraden der anderen Jugendfeuerwehren und mit neugewonnenen Freunden auszutauschen, bevor die Jugendfeuerwehr Willebadessen die Rückreise antrat. »Es ist schön, gleichaltrige Gleichgesinnte kennenzulernen« Leoni Waal (13) fasst ihre Eindrücke zusammen: "Es ist schön, gleichaltrige Gleichgesinnte kennenzulernen und Freundschaften im ganzen Land zu schließen. Hoffentlich sehen wir uns das nächste Mal wieder." Auch Kai-Lucas Böddeker (11), neuestes Mitglieder der Willebadessener Jugendfeuerwehr, ist sichtlich zufrieden. "Wir hatten sehr viel Spaß und haben uns durch das Miteinander viel besser kennengelernt. Ich habe mich sehr schnell in die Gruppe eingefunden. Nun fiebere ich schon dem nächsten Zeltlager 2018 entgegen." Ausbilder Dirk Peters (46) zieht abschließend Bilanz: "Durch das Zeltlager lernt man alle Kameraden und Kameradinnen viel besser schätzen. Die Jugendlichen erkennen, dass jeder etwas Wichtiges zur Gemeinschaft beiträgt. Wir sind eine tolle Truppe und ich freue mich schon auf die nächsten Projekte, die wir gemeinsam in Angriff nehmen werden."

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