Pete Alderton beim Auftritt am Samstag in Warburg. - © FOTO: SIMONE FLÖRKE
Pete Alderton beim Auftritt am Samstag in Warburg. | © FOTO: SIMONE FLÖRKE

Warburg Gefühlvolles von Pete Alderton

Bluesmusik im Altstädter Kufo-Keller

Warburg (sf). Sie sind ein eingespieltes Team: Pete Alderton und die beiden Musiker Tommy und Chris, mit denen der Paderborner Bluessänger und Songwriter mit der unverwechselbaren tiefen Stimme seit rund acht Jahren zusammenspielt. Ein Kopfnicken, ein kurzer Blick: Der Einsatz passt.

Das zeigte sich auch beim Konzertabend im Keller des Kulturforums, bei dem die rund 50 Zuhörer einen musikalischen Querschnitt von Leonhard Cohen und Bob Dylan bis hin zu Eigenkompositionen aus 20 Jahren bekamen. Handgemachte und authentische Musik, gitarrenlastig, mit Electric-Banjo, Akkordeon und Mundharmonika gefühlvoll ins Szene gesetzt. Ein Musikgenuss für die Zuhörer, darunter auch Freunde und Familie Aldertons. Seine Mutter war am Vortag aus England eingeflogen.

Alderton berichtete von seinen acht Jahren als Soldat in Deutschland, zwei Einsätzen in Nord-Irland und dem Anti-Kriegs-Lied, das er daraufhin geschrieben habe. Und von "my Leidenschaft", der Straßenmusik. Seine Lieder beinhalten eine Botschaft wie: Genieße den Augenblick und lebe in der Gegenwart: "Right now is all that counts". Immer wieder gab’s spontanen Applaus der Zuhörer für die gelungenen Soli der drei Vollblut-Musiker.

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