Gemeindereferentin Christina Bolte lädt alle ein, an der Aktion Adventsbriefe teilzunehmen. Sie bekommen zu den Advents-Samstagen und zum Jahresende Post. Über den Gemeindebrief-Aufruf haben sich schon 45 Interessierte gemeldet. - © FOTO: S. FLÖRKE
Gemeindereferentin Christina Bolte lädt alle ein, an der Aktion Adventsbriefe teilzunehmen. Sie bekommen zu den Advents-Samstagen und zum Jahresende Post. Über den Gemeindebrief-Aufruf haben sich schon 45 Interessierte gemeldet. | © FOTO: S. FLÖRKE

Warburger Land Gedanken auf den Weg schicken

Premiere für die Aktion Adventsbriefe / Teilnehmer bekommen bis zum Jahresende fünfmal Post

Warburger Land. Sie sind ein Geschenk in der besinnlichen Jahreszeit: Die kostenlosen Adventsbriefe des Referates Glaube und Leben im Pastoralen Raum Warburg. Premiere für eine Aktion, an der sich alle interessierten Menschen beteiligen können. Fünfmal bis zum Jahresende erhalten sie Post zu Themen und Symbolen: Liebe Worte, Geschichten, Gedichte, Impulse – "um sich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich auf die Zeit einstimmen zu können", sagt Gemeindereferentin und Ideengeberin Christina Bolte.

"Ich bekomme auch selbst gern Briefe", erklärt die Calenbergerin, die seit August als Gemeindereferentin in die heimische Region zurückgekehrt ist. Und so entstand die Idee, auch anderen diese Freude zu bereiten – ein Umschlag mit Inhalt per Post: "E-Mails wären nicht das Gleiche", sagt Christina Bolte. Und dass solche Briefe allemal besser seien als Rechnungen. Einmal wöchentlich geht der Adventsbrief an alle Teilnehmer der Aktion raus. Persönlich gestaltet, damit sich die Empfänger auch über die Post freuen.

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"Der erste Adventsbrief kommt zum Thema Licht", verrät die Gemeindereferentin. Im Postkasten liegen die Briefe an den vier Advents-Samstagen und an dem Samstag vor dem Jahreswechsel. Diejenigen, die Briefe bekommen möchten, sollen sich bis Donnerstag, 29. November, bei ihr melden. Egal welcher Konfession oder woher sie kommen. "Wer möchte, kann auch zwischendrin noch einsteigen." Und zwar ohne dass die Teilnehmer außerhalb von Zuhause noch einen weiteren Termin in der hektischen Adventszeit wahrnehmen müssten. Christina Bolte hofft, dass so eine Gemeinschaft entsteht, obwohl sich die Teilnehmer nicht kennen. Und obwohl jeder für sich das Angebot wahrnimmt: "Vielleicht denkt die Frau oder der Mann vor mir in der Schlange vor der Supermarkt-Kasse auch gerade an die gleichen Impulse wie ich."

Briefe zu schreiben, das sei für sie etwas sehr Persönliches: "Ich sortiere meine Gedanken, überlege, was ich dem anderen sagen möchte und schicke meine Gedanken auf den Weg." Sie hoffe, dass mit diesen Impulsen und Worten die Menschen "mit offenen Augen und einem offenen Herzen durch diese Adventszeit gehen", sagt die Calenbergerin. "Dass sie manche Dinge differenzierter und tiefer betrachten können. Und die Ankunft Jesu in dieser Welt mit Freude erwarten."

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