Großeinsatz: Die Warburger Feuerwehr verhinderte bei einem Obstanbauunternehmen in Welda, dass die Flammen von einem Wohncontainer auf die angrenzende Halle übergriffen. - © Hermann Ludwig
Großeinsatz: Die Warburger Feuerwehr verhinderte bei einem Obstanbauunternehmen in Welda, dass die Flammen von einem Wohncontainer auf die angrenzende Halle übergriffen. | © Hermann Ludwig

Welda Wohncontainer für Erntehelfer in Warburg abgebrannt

50.000 Euro Schaden/Angrenzende Lagerhalle gerettet

Hermann Ludwig

Welda. Die Flammen schlugen hoch, als die Rettungskräfte eintrafen. Gegen 20 Uhr rückte am Dienstagabend die Feuerwehr Warburg aus: Im Fahrweg in Welda war auf dem Gelände einer Obstanbaufirma ein Wohncontainer, in dem Erntehelfer untergebracht waren, aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Flammen drohten auf eine angrenzende Scheune des Betriebs, in der Arbeitsgeräte lagerten, überzugreifen. Ein Großalarm für die Feuerwehr: Die Einsatzkräfte versuchten, die Scheune zu schützen und „den Container kontrolliert abbrennen zu lassen", wie Einsatzleiter Josef Wakob sagte. Verletzt wurde niemand, die beiden Arbeiter konnten den Container rechtzeitig verlassen. Rund 50 Feuerwehrleute aus gleich mehreren Löschzügen und -gruppen der Warburger Feuerwehr waren im Einsatz und verhinderten das Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 50.000 Euro, so Polizeisprecher Markus Tewes. Die Brandermittler der Kripo haben mit der Suche nach der Ursache begonnen,

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