Halten stolz die neue Ausgabe in den Händen: Vorsitzender des Ehemaligen- und Fördervereins Bernd Huesmann (v. l.), Jahrbuchredakteurin Michaela Frank, stellvertretende Vorsitzende des Ehemaligen- und Fördervereins Barbara Kohlschein, Schulleiter Frank Scholle und die Fünftklässler des Gymnasiums. - © Anna-Lena Ryczek
Halten stolz die neue Ausgabe in den Händen: Vorsitzender des Ehemaligen- und Fördervereins Bernd Huesmann (v. l.), Jahrbuchredakteurin Michaela Frank, stellvertretende Vorsitzende des Ehemaligen- und Fördervereins Barbara Kohlschein, Schulleiter Frank Scholle und die Fünftklässler des Gymnasiums. | © Anna-Lena Ryczek

Warburg Gymnasium stellt neuen Marianer vor

Neben den aktiven Schülern des Gymnasiums finden sich auch die Ehemaligen im Jahrbuch wieder

Anna-Lena Ryczek

Warburg. Der Marianer hat eine mehr als 60-jährige Tradition. Zahlreichen Schülern des Gymnasium Marianum ist der Marianer ein Begriff. Das Interesse der Schülerschaft am Medium ist jedoch erst in den vergangenen Jahren gewachsen. Die diesjährige Ausgabe enthält neue Aspekte, bei denen die Schüler und Ehemaligen in den Vordergrund treten und sich somit mit dem Marianer identifizieren können. Der Verkauf des Jahrbuchs ist gestern gestartet. „In diesem Jahr ist es dem Verein der Ehemaligen und dem Förderverein gelungen, eine Fusion einzugehen und somit ein verändertes, verbessertes Jahrbuch herauszubringen", lobt Schulleiter Frank Scholle. Unter der Federführung von Lehrerin Michaela Frank ist ein 230 Seiten starkes Jahrbuch entstanden, bei dem die ehemaligen und aktiven Schüler im Mittelpunkt stehen. Gegenstand des Jahrbuchs sind Ereignisse aus dem Schuljahr 2015/2016. „Das Buch ist in dieser Form zum dritten Mal erschienen", weiß Schulleiter Scholle. Zuvor war der Marianer mit Chroniken und viel Text gespickt. Die neue Ausgabe hingegen soll auch die aktive Schülerschaft erreichen und besticht mit zahlreichen Fotos. „Die Autoren wurden durch Autorenbilder in den Vordergrund gestellt", sagt Scholle zu einer Neuerung im Jahrbuch des Gymnasiums. Die Beiträge im Marianer wurden zum Teil von einzelnen Schülern verfasst. „Im Marinaner haben die Schüler die Möglichkeit, über besondere Erlebnisse rund um den Schulalltag zu berichten", informiert Jahrbuchredakteurin Frank. Beiträge über das Schulfest, sportliche Veranstaltungen, Lesewettbewerbe, Auslandserfahrungen der Schüler, Klassenfahrten und Fotos der einzelnen Jahrgänge finden sich in dem Medium wieder. Aber auch die Schulentwicklungslinien, wie zum Beispiel der Weg zur Erdchartaschule oder die Gesundheitstage, werden im Marianer thematisiert. In Zusammenarbeit mit Claus Biederbick, der sich als ehemaliger Vorsitzender des Ehemaligenvereins für den Marianer einsetzt, hat Lehrerin und Redakteurin Michaela Frank in den vergangenen Monaten Beiträge gesammelt und strukturiert. „Claus Biederbick hat dabei das Layout des Marianers übernommen", informiert Frank. Insgesamt beteiligte sich aber auch mehr als die Hälfte des Lehrerkollegiums des Gymnasiums an dem Jahrbuch. „Die Bereitschaft der Kollegen ist sehr erfreulich", lobt Scholle das Engagement. Der Marianer solle ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft vermitteln, so der Schulleiter. 900 Ausgaben des Jahrbuchs wurden gedruckt und sind seit gestern in der Warburger Buchhandlung Podszun und dem Infopoint auf dem Neustadtmarktplatz sowie im Gymnasium Marianum erhältlich. Ein Exemplar kostet 3,90 Euro. „Die Fünftklässler und das Kollegium erhalten den Marianer kostenlos", so Scholle. Die jüngsten Schüler sollen somit auf den Marianer aufmerksam gemacht werden und Interesse an einer Mitgliedschaft im Ehemaligen- und Förderverein bei den Eltern geweckt werden, so Bernd Huesmann, ehemaliger Schulleiter des Gymnasiums und Vorsitzender des Ehemaligen- und Fördervereins. Mit großer Freude blätterten die 51 Fünftklässler am Donnerstagmorgen im neuen Marianer, hielten nach Fotos Ausschau und machten sich ein Bild davon, was sie in den kommenden Jahren am Marianum erwarten könnten.

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