Warburg Chattenturm-Brücke wird Freitag eröffnet

Denkmalpflege: Stählerne Brücke solide verankert

Hermann Ludwig

Warburg. Der Warburger Skywalk nimmt Formen an. Nachdem die historische Bausubstanz am Chattenturm aufwändig saniert wurde, sind derzeit die Fachleute des Hohenwepeler Unternehmens Metallbau Brechtken dabei, die Metallgeländer anzubringen. Teile des Turms mussten zunächst neu aufgemauert werden, zudem wurden Risse beseitigt. Das Warburger Architekturbüro Busch hatte ein Konzept entworfen, bei dem der Turm über eine zehn Meter lange, frei schwebende Hängebrücke erschlossen wird. Die Brücke führt vom Burgfriedhof aus auf die Spitze des Turms, wo eine neue Metall-Plattform errichtet worden ist. Die Brücke wird getragen von feuerverzinkten Stahlprofilen, die etwa 300 Kilogramm wiegen und jetzt an Ort und Stelle von Fachleuten zusammen gesetzt werden. Die Metallstützen für die Tragwerkskonstruktion sind solide verankert und verspannt, so dass die anfänglichen Befürchtungen, die Brücke könne schwanken, nicht eintreten werden, so die Fachleute. Von der Turmspitze aus sollen die Besucher, wie einst die Soldaten im frühen Mittelalter, auf dem Wehrturm den Blick übers Diemeltal bis in die hessischen Berge wahrnehmen können. Der Warburger Chattenturm ist nach dem, in Hessen lebenden, Volksstamm der Chatten benannt, der von dem Wehrturm aus beobachtet wurde. Am Freitag ist der Zugang zum Chattenturm nach der offiziellen Eröffnung, die um zehn Uhr beginnt, zur Begehung frei gegeben.

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