Das zukünftige Gotteshaus: Bislang ist das Gebäude eingerüstet. Es soll im Februar 2016 eingeweiht werden. Dann wird es auch für Gottesdienste genutzt. Solange bleibt die neuapostolische Gemeinde in ihrem alten Raum. - © Katharina Engelhardt
Das zukünftige Gotteshaus: Bislang ist das Gebäude eingerüstet. Es soll im Februar 2016 eingeweiht werden. Dann wird es auch für Gottesdienste genutzt. Solange bleibt die neuapostolische Gemeinde in ihrem alten Raum. | © Katharina Engelhardt

Warburg Richtfest am Neubau der Neuapostolische Kirche

Die Einweihung ist im Februar 2016

Warburg. Die neuapostolische Kirchengemeinde hat vergangene Woche in ihrem zukünftigen Gotteshaus an der Landfurt Richtfest gefeiert. "Das Haus ist behindertengerecht und energiesparend. Es hat eine Wärmepumpe, und die Fenster werden dreifach verglast sein", sagte Rüdiger Wend, Leiter der Bauabteilung der neuapostolischen Gemeinde Warburg. Rüdiger Wend und Architekt Karl-Heinz Cornelius hatten vor Baubeginn einige apostolische Kirchengebäude nahe Frankfurt besichtigt. "In dieser Form hatte ich zuvor noch keine Kirche gebaut. Daher war es für mich und mein Team eine sehr interessante Erfahrung", erzählte der Warburger Architekt. Die Bauleitung liegt in den Händen von Diplomingenieurin Julia Kayser. "Die Bauarbeiten sind sowohl finanziell als auch zeitlich im Soll", so Wend. Das Bauprojekt wurde ausschließlich durch Spenden finanziert. Der neue Altarraum ist rund 86 Quadradkilometer groß und hat Betonwände. Dieser Gebäudeteil wird von einem Zeltdach bedeckt. Für Licht sorgen Oberlichter, von denen jeweils drei an jeder Seite sind. Zudem werden noch Buntglasfenster eingebaut. Die Nebenräume wurden untermauert und haben ein Flachdach. Sie sind 130 Quadratmeter groß. Dort werden eine Sakristei, eine Küche, ein Eltern-Kind-Raum und Unterrichtsräume eingerichtet. Hier werden die Kinder der Gemeinde die Sonntagsschule besuche. Zum Richtfest gratulierte der stellvertretende Kirchenpräsident, genannt Apostel, Jens Lindemann aus Linde bei Gießen. "Das Gebäude soll zu einer Warte in Warburg werden, wenn es als Kirche eingeweiht worden ist." Auch Bürgermeister Michael Stickeln überbrachte seine Glückwünsche. "Ein Haus zu bauen setzt auch ein Zeichen für Hoffnung und Frieden", betonte er in seiner Rede. Der Warburger Architekt Karl-Heinz Cornelius gab noch einen Einblick in den Verlauf des Bauprojekts, beginnend mit der Suche nach einem geeigneten Grundstück. Im Februar 2016 soll die Kirche eingeweiht werden. Dann wird das Haus zum neuen Mittelpunkt der Gemeinde.

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