Geplantes Areal: In der Nähe des Rasenplatzes plant der Warburger SV Beachvolleyballplätze. Im Schatten der Bäume sollen auch zwei Boule-Bahnen als Treffpunkt gebaut werden. - © Foto: Ludwig
Geplantes Areal: In der Nähe des Rasenplatzes plant der Warburger SV Beachvolleyballplätze. Im Schatten der Bäume sollen auch zwei Boule-Bahnen als Treffpunkt gebaut werden. | © Foto: Ludwig

Warburg Warburg soll einen Beachvolleyball-Platz bekommen

Bezirksausschuss: Warburger Sportverein plant zwei multifunktionale Beachvolleyball-Plätze und zwei Boule-Bahnen am Sportheim des 1.200 Mitglieder zählenden Vereins. Kooperationen mit Schulen, anderen Vereinen und der Stadt sind geplant

Warburg (man/scho). Der Warburger Sportverein plant zwei multifunktionale Beachvolleyball-Plätze und eine Boule-Anlage mit zwei Bahnen am Sportheim. Im Warburger Bezirksausschuss stellte der WSV-Vorsitzender Helmut Motyl am Dienstag die Pläne vor. Einstimmig befürwortete der Ausschuss das Konzept, das Ausschussvorsitzender Frank Scheffler "gut und stimmig" nannte. "Wir wollen die Sportanlage in der Diemelaue weiter entwickeln, dort sollen vielfältige sportliche Aktivitäten stattfinden", erklärte Helmut Motyl, der zusicherte, dass der Warburger SV die Kooperation mit dem Gymnasium Marianum und weiteren Schulen sowie anderen Vereinen suchen werde, um die Anlage vielen Sportinteressierten zugänglich zu machen. Man werde den Eintritt über einen Platzwart regeln, so Motyl. So viel soll es kosten In einer ersten Schätzung geht der Warburger Sportverein von rund 55.000 Euro Kosten aus, wobei ein Großteil durch Sponsoren und durch die Eigenleistung der Mitglieder gesichert seien. "Es gibt noch eine Finanzierungslücke von 20.000 Euro", so Motyl. Einen hohen Kostenfaktor stelle die Zaunanlage dar, um die Sportanlage vor Missbrauch zu schützen. "Das können wir allein nicht stemmen", meinte Motyl. Etwa 100 Meter Zaun müssten errichtet werden. Die Einzäunung soll optisch durch eine Begrünung das Landschaftsbild nicht stören, für die Berücksichtigung des Naturschutzes (Hecken, Sträucher) sollen Experten in die Umsetzung einbezogen werden. Für die Errichtung seien keine Baumfällungen notwendig. Auf der Beachvolleyball-Anlage soll auch Beachsoccer gespielt werden können. "Das gibt Vereinen interessante Trainingsmöglichkeiten", bemerkte Motyl. Nach Gesprächen mit Vereinsmitgliedern wird auch darüber nachgedacht, dort Beachbasketball zu spielen. "Vielleicht könnte man in einem weiteren Schritt am Sportheim auch einen Hartplatz für Basketball anbieten", blickte Motyl in die Zukunft. Ein in der Diemelaue isoliert stehendes Sportheim könne nicht das Ziel des Vereins sein. "Wir haben im Vorstand die Idee eines Zentrums für Sport, Freizeit und Bewegung erarbeitet", betonte Motyl. Die Beachvolleyball-Anlage sei ein erster Schritt auf diesem Weg.

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