Ganz entspannt: Der Organisator des Mittelaltermarktes Marc Homberger war überrascht, dass gestern der Markt an dem angestammten Platz auf dem Neustadtmarkt aufgebaut war, weil die obere Hauptstraße zugeparkt war. Der Aufbau des Mittelaltermarktes ging gleichwohl reibungslos vonstatten. - © Hermann Ludwig
Ganz entspannt: Der Organisator des Mittelaltermarktes Marc Homberger war überrascht, dass gestern der Markt an dem angestammten Platz auf dem Neustadtmarkt aufgebaut war, weil die obere Hauptstraße zugeparkt war. Der Aufbau des Mittelaltermarktes ging gleichwohl reibungslos vonstatten. | © Hermann Ludwig

Warburg Morgendliches Verkehrschaos in der Neustadt

Weil die Parkverbotsschilder in der Hauptstraße am Freitagmorgen weitestgehend ignoriert wurden, mussten sich die Aufbauer von Wochenmarkt und Mittelalterfest den Platz kurzfristig teilen

Hermann Ludwig

Warburg. Kurze Irritationen gab es gestern beim Aufbau des Mittelaltermarktes, weil der normale Wochenmarkt entgegen den Absprachen mit dem Ordnungsamt doch auf dem Neustadtmarktplatz aufgebaut war. "Wir kriegen das mit unserem Team aber hin", sagte der Organisator des Mittelaltermarktes Marc Homberger entspannt. Am Mittwoch hatte Homberger mit seinem Team in der Hauptstraße Schilder ausgehängt, dass wegen des Mittelaltermarktes dort am Freitag, 13. April, und Samstag, 14. April, dort wegen des Mittelaltermarktes nicht geparkt werden darf. Auch an den Parkscheinautomaten waren dieses Hinweise gut sichtbar platziert, die Stadtverwaltung hatte ebenfalls Hinweisschilder angebracht. »Wenn man miteinander agiert, geht alles« Gestern Morgen konnten die Marktbeschicker wie Felix Hagelüken ihre Stände in der Hauptstraße aber nicht aufstellen. "Da war alles zugeparkt", berichtete Hagelüken, der dann mit den Kollegen den angestammten Platz auf dem Neustadtmarkt nutzte. "Wir sind ja auch bald wieder verschwunden", meinte Hagelüken, der sicherheitshalber die missliche Verkehrslage fotografierte. "In der Hauptstraße konnten wir die Stände bei bestem Willen nicht aufstellen, hier auf dem Platz werden wir uns schon einig", erklärte der Kleinenberger. Marc Homberger sah die Lage denn auch ganz gelassen. "Das haben wir hier schon viel schlimmer erlebt", sagte Homberger, um dann mit seinen Mitarbeitern die freien Flächen zum Standaufbau zu nutzen. "Wenn man miteinander agiert, geht alles", sagte der Mittelaltermarkt-Organisator. In diesem Jahr können sich die Gäste des Mittelaltermarktes auf 41 Stände freuen. "Um es den Gästen bequemer zu machen, haben wir in diesem Jahr deutlich mehr Bierzeltgarnituren zur Verfügung", berichtet Homberger. Der Markt mit zeitgemäßen Ständen für Bekleidung und Ausrüstung ist wesentlicher Bestandteil des Warburger Mittelalterspektakels. Gesäumt wird die Innenstadt dabei von Tavernen und Garküchen, die vielerlei von Mittelalter inspirierte Speisen feilbieten, dazu werden Getränke wie Bier, Wein und Met ausgeschenkt. Für die passende musikalische Unterhaltung sorgen die Spielleute "Unvermeydbar" aus Hofgeismar und das mittelalterlichen "Duo Asa-tru". Die Besucher können sich auch unterhalten lassen: Die Gaukler "Immernoch Frank" und "Kasper" werden derbe Späße parat haben. Am Samstag werden nach Sonnenuntergang wie gewohnt Fackeln und Feuerkörbe den Mittelalter-Markt erhellen, "LunaLuz" und "LunaTix" präsentieren zudem eine Feuershow.

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