Bannerträger: Jürgen Muhs (Borgentreich, v. l.), stellvertretender Bezirksvorsitzender Jörg Isermann und Benedikt Isermann (Welda), Herbert Ewe (Daseburg), Bezirkspräses Pfarrer Werner Lütkefend, Bezirksvorsitzende Angelika Flore, Karl-Heinz Faber (Peckelsheim), Claudia Kausch (Warburg), Valentin Hermann (Muddenhagen), Tobias Flaskamp (Welda) und Karl Jochheim (Natzungen). - © August Wilhelms
Bannerträger: Jürgen Muhs (Borgentreich, v. l.), stellvertretender Bezirksvorsitzender Jörg Isermann und Benedikt Isermann (Welda), Herbert Ewe (Daseburg), Bezirkspräses Pfarrer Werner Lütkefend, Bezirksvorsitzende Angelika Flore, Karl-Heinz Faber (Peckelsheim), Claudia Kausch (Warburg), Valentin Hermann (Muddenhagen), Tobias Flaskamp (Welda) und Karl Jochheim (Natzungen). | © August Wilhelms

Warburg/Natzungen Warburger Kolping-Familien nehmen die Zukunft in den Blick

Einkehrtag: In Kirche und Pfarrheim waren in Natzungen Zukunftsgestaltung und Entwicklungskooperationen des Kolpingverbandes Themen, die mit Diözesansekretär Thorsten Schulz diskutiert wurden

August Wilhelms

Warburg/Natzungen. "Nur mutig vorwärts, Gott wird für die Zukunft sorgen." Mit diesem Zitat Adolph Kolpings eröffnete Kolping-Bezirkspräses Pfarrer Werner Lütkefend den Gottesdienst zum Einkehrtag der Kolpingsfamilien aus der Warburger Region. In seiner Predigt in der St. Nikolaus-Pfarrkirche in Natzungen ging der Geistliche auf die auf dem Grab Kolpings in der Kölner Minoritenkirche eingravierten Worte ein. "Dieses Wort drückt sehr viel Optimismus aus und macht Mut, nicht stehenzubleiben, sondern neu aufzubrechen, sich zu bewegen. Sich immer wieder aufmachen im Vertrauen auf Gott." An anderer Stelle sagte der selige Adolph Kolping: "Der Mut wächst, je größer die Hindernisse sind." Der Gesellenvater und Sozialreformer habe nicht nur Mut gehabt, er habe auch anderen Mut gemacht. Präses Lütkefend verdeutlichte, dass Fortschritt auch in Lebens- und Glaubensgemeinschaften, in Pfarreien und in Kolpingsfamilien von Nöten sei. Der anschließende Vortrag von Kolping-Diözesansekretär Thorsten Schulz setzte die Gedankengänge fort. Schulz ging auf den gesellschaftlichen Wandel, der auch vor Vereinen nicht halt mache, ein. "Die Gesellschaft und damit auch die Kolpingsfamilie, wird älter und bunter." Das Kolpingwerk habe in der Bundesversammlung beschlossen, einen Zukunftsprozess in Gang zu setzen, um diese Probleme zu analysieren. Schulz zeigte mögliche Veränderungen auf, mit denen sich das Kolpingwerk und die Gruppen auseinanderzusetzen haben. In seinen weiteren Ausführungen berichtete der Diözesansekretär anhand einer Fotoschau über einen Arbeitseinsatz von Kolpingbrüdern und -schwestern in Mexiko, einem Partnerland des Paderborner Diözesanverbandes. Sie hatten mitgeholfen, eine bei einem Erdbeben stark beschädigte Kolping-Einrichtung wieder instand zu setzen. Eingangs der Tagung hatten Ortsvorsitzende Mathilde Wilhelms und Bezirksvorsitzende Angelika Flore die Gäste im Natzunger Pfarrheim begrüßt. Dabei machte Flore auf die nächsten Veranstaltungen aufmerksam. Sie lud für Samstag, 21. April, zum Zukunftsforum, eine von bundesweit 20 Regionalforen zur zukünftigen Gestaltung des Kolpingverbandes, ins Kolping-Hotel Aspethera nach Paderborn ein. Am Mittwoch, 16. Mai, wird um 19.30 Uhr die Maiandacht des Warburger Bezirksverbandes an der Lourdesgrotte in Borgentreich mit anschließendem Grillen sein. Am 21. September (Großeneder und Warburg am 22. September) ist der Termin der Kleider- und Schuhsammlung "Aktion Rumpelkammer". Schuhmacher überrascht mit besonderen Mitbringseln Eine Überraschung hatte einmal mehr der Scherfeder Kolpingbruder und Schuhmachermeister Josef Kemper für die Versammlung parat. Der "Spezialist für Sondergrößen" hatte drei akribisch gefertigte Miniaturschuhe mitgebracht und diese im persönlich ausstaffierten Schmuckkästchen überreicht. So gab es für den Bezirkspräses Pfarrer Werner Lütkefend einen roten Schuh, ähnlich einem Papstschuh. Dem fußballbegeisterten Diözesansekretär schenkte er einen goldenen Fußballschuh in Erinnerung an das "weltmeisterliche" Wirken für die Entwicklungszusammenarbeit und das Kolpingwerk. Für die Vorsitzende der Natzunger Kolpingsfamilie hatte Kemper einen Minipumps mit hohen Absätzen gefertigt.

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