Germete Erstmals wird ein Ortswappen aufs Dorf Germete hinweisen

1.000-Jahr-Feier: In Germete sollen Gäste und Besucher zum Jubiläumsjahr am Dorfeingang von besonderen Schildern begrüßt werden

Germete. Mit zwei wichtigen Entscheidungen hat sich das Organisationsgremium "Dorfjubiläum Germete" in die Weihnachtspause verabschiedet. Zum einen wurde beschlossen, dass zum Jubiläum 1.000 Jahre Germete in diesem Jahr am Ortseingang neue Schilder aufgestellt werden. Zudem soll der Bezirksregierung der Entwurf eines Ortswappens zur Genehmigung vorgelegt werden. Die neuen Begrüßungsschilder sollen nach Vorstellung des Gremiums an den Ortseingängen der Quellenstraße sowie an der Straße Zum Donnerberg in Richtung Wormeln aufgestellt werden - und echte Hingucker sein. Abstimmungsgespräche mit der Stadt Warburg laufen bereits. Fest steht, wie die Schilder aussehen werden: Sie zeigen die drei prägenden Germeter Gebäude Kirche, Schützenhalle und Schwesternhaus. Darüber prangen der Schriftzug "Willkommen in Germete" und die beiden Jahreszahlen 1018 und 2018, die auf das Jubiläum hinweisen. Am Fuß des Schildes, das aus Edelstahl gefertigt wird, ist noch einmal das Jubiläum "1.000 Jahre" zu lesen. Der Clou der Darstellung: Der Buchstabe M im Ortsnamen wird durch das bekannte Brunnen-Symbol gebildet. Entworfen haben das Schild Katja und Volker Schweins, die zahlreiche Anregungen des Dorfgremiums eingearbeitet haben. Volker Schweins, seit Jahren Schriftführer des Schützenvereins, ist auch für die Herausgabe des Germeter Terminkalenders verantwortlich. Völliges Neuland betreten die Germeter Vereine mit dem Wunsch nach einem Ortswappen. Viele Dörfer im Warburger Land - wie etwa die Nachbarn Wormeln und Welda - besitzen bereits solche Wappen. In Germete wurde bislang lediglich das Brunnen-Symbol benutzt. Ein von der Bezirksregierung genehmigtes Ortswappen ist das aber nicht. Das soll nun anlässlich des Jubiläums erstellt werden. Bereits seit Jahren besteht bei den Vereinen der Wunsch nach einem solchen Symbol. Jetzt hat Stefan Waldeier (Hainanger) einige Entwürfe vorgelegt, die er gemeinsam mit Ortsheimatpfleger Hans-Reinhard Zeisberger entwickelt hat. Mehr als 25 verschiedene Entwürfe hat Stefan Waldeier erstellt. Das Gremium hat sich in der jüngsten Sitzung für einen Entwurf entschieden, der neben dem Brunnensymbol eine stilisierte Diemel und die drei goldenen Kugeln des Schutzpatrons St. Nikolaus sowie das Kreuz des Paderborner Erzbischofs enthält. Farblich angedeutet werden die grünen Wiesen des Diemeltals sowie das Rot des Erzbistums. Dieser Vorschlag soll jetzt mit ausführlicher Erläuterung zur Genehmigung an die Bezirksregierung gesendet werden. Danach wird es einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

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