Freuen sich über den Geldpreis für ihre Schule: Michael Thebille (v. l., für die Hansegenossenschaft verantwortlicher Lehrer), Maik Hartmann, Nicolas Schulz-Fincke, Carsten Rieland, Schulleiterin Susanne Krekeler, Johannes Assauer, Hannah Even, Marlene Kraut und Antonia Faupel. - © Foto: Privat
Freuen sich über den Geldpreis für ihre Schule: Michael Thebille (v. l., für die Hansegenossenschaft verantwortlicher Lehrer), Maik Hartmann, Nicolas Schulz-Fincke, Carsten Rieland, Schulleiterin Susanne Krekeler, Johannes Assauer, Hannah Even, Marlene Kraut und Antonia Faupel. | © Foto: Privat

Dortmund/Warburg 5.000 Euro Preisgeld für Schüler des Hüffertgymnasium

Hüffertgymnasium: Mit Verkauf von fair gehandeltem Kaffee hat die Schülergenossenschaft die Jury des Solidarfonds Stiftung NRW überzeugt

Dortmund/Warburg. Im Mai hatte die Schülergenossenschaft des Hüffertgymnasiums den Förderpreis der WGZ-Bank-Stiftung gewonnen. Jetzt erhielt sie wieder eine Auszeichnung: Beim Solidarfonds Schulpreis NRW 2017 für soziales Engagement belegte die Hansegenossenschaft Warburg den dritten Platz. Sie überzeugte einmal mehr mit ihrem Konzept, fair gehandelten Kaffee zu verkaufen. Die gemeinnützige Stiftung, die seit über 28 Jahren Projekte im Zusammenhang "Schule und Bildung" fördert, hatte erstmalig zu dem Wettbewerb aufgerufen und ein Preisgeld von insgesamt 35.000 Euro bereitgestellt. 5.000 Euro davon gingen jetzt bei der Preisübergabe im Dortmunder Theater Olpketal an die Hansegenossenschaft vom Hüffertgymnasium. Überzeugt hatten die Jury vor allem der große Nachhaltigkeitsaspekt der Schülergenossenschaft sowie die Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Tun einen Beitrag zur Gesellschaft leisten wollen. So fließen Gewinne aus dem Kaffeeverkauf in die Schulmaterialienkammer der Diakonie in Warburg, um Kinder aus finanzschwachen Familien kostenlos auszustatten. Ein weiterer Aspekt war die hohe Eigenständigkeit der Schülergruppe, die vor allem durch die demokratischen Strukturen der genossenschaftlichen Rechtsform bedingt wird. Die gute Qualität und der überzeugende Geschmack des gehandelten Kaffees taten schließlich ihr Übriges. Den Gewinn wollen die Schüler in die Medienausstattung der Schule stecken. Die Schülerfirma benötigt dringend einen neuen Rechner. Auch soll der Klassenraum mit einem neuen Beamer ausgestattet werden, was einen Verzicht auf die Tafel möglich macht. Ein sehbehinderter Schüler kann so die bisherigen Tafelanschriebe direkt auf seinem Laptop verfolgen. Außerdem will die Schülergenossenschaft zehn Tablets anschaffen. Im Zuge der Digitalisierung des Unterrichts sollen Lehrer im Einsatz von Tablets im Unterricht geschult werden. Die angeschafften Tablets sollen nach der Schulung der Lehrkräfte im Wirtschaftsunterricht eingesetzt werden. Für Freude sorgte die Auszeichnung auch bei der Vereinigten Volksbank. Sie ist Pate der Schülergenossenschaft, hat sie bereits bei deren Gründung unterstützt und steht ihr bei allen unternehmerischen Fragen als außerschulischer Partner beratend zur Seite.

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