Wirtschaftsförderer Ralf Kleine (v. l.), Bürgermeister Joachim Franzke, die künftige Einrichtungsleiterin Elisabeth Klennert, die stellvertretende Landrätin Carola Breker, Regionalgeschäftsführer Udo Ellermeier, Architekt Oliver Kopetz, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des JHW Dr. Bodo de Vries und Bauleiter Walter Grewe machten den ersten Spatenstich. - © FOTO: JOSEF KÖHNE
Wirtschaftsförderer Ralf Kleine (v. l.), Bürgermeister Joachim Franzke, die künftige Einrichtungsleiterin Elisabeth Klennert, die stellvertretende Landrätin Carola Breker, Regionalgeschäftsführer Udo Ellermeier, Architekt Oliver Kopetz, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des JHW Dr. Bodo de Vries und Bauleiter Walter Grewe machten den ersten Spatenstich. | © FOTO: JOSEF KÖHNE

Steinheim Spatenstich fürs Sieben-Millionen-Euro-Projekt

Evangelisches Johanneswerk baut zukunftsweisendes Seniorenzentrum in Steinheim / Bundesweites Aufsehen erzeugt

Steinheim. Sieben Millionen Euro investiert das Evangelische Johanneswerk in ein Neubauprojekt, das Bürgermeister Joachim Franzke zufolge bereits jetzt bundesweit Aufsehen erregt. Der erste Spatenstich für den Gebäudekomplex, in dem 28 barrierefreie Wohnungen, eine Pflegeeinrichtung mit 48 Plätzen sowie ein Nachbarschaftszentrum voraussichtlich ab Frühjahr 2014 untergebracht sein werden, erfolgte gestern Nachmittag.

Während einer Feierstunde im benachbarten Gesundheitszentrum strahlten sowohl die Vertreter des Evangelischen Johanneswerks als auch Bürgermeister Joachim Franzke Optimismus aus. Mit der neuen Einrichtung beschreite man Wege, wie man sie andernorts noch nicht gegangen sei, sagte Regionalgeschäftsführer Udo Ellermeier.

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Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Johanneswerks, Dr. Bodo de Vries, nannte das Steinheimer Projekt einen "neuen Schritt in die Altenhilfe". Denn hier werde nicht in Schuhkarton-Bauweise eine Bettenburg für 80 Alte gebaut, sondern eine Einrichtung für ein freies, individuelles und menschenwürdiges Leben im Alter. Vor allem aber setze das neue Konzept, in das neben dem Träger auch die Johannesstiftung Steinheim eingebunden sei, einen Meilenstein für ein gemeinschaftliches Leben. Dr. de Vries zufolge werden "in dem ersten Gebäude ohne Flure" jeweils zwölf Menschen in einer Wohnung zusammenleben. Gegenseitige Hilfe und die Kommunikationsmöglichkeiten im angrenzenden Nachbarschaftszentrum sollen die ohnehin schon knappen Pflegekräfte entlasten.

Die Rolle der Stadt Steinheim bezeichnete Dr. de Vries als vorbildlich. Bürgermeister Joachim Franzke lobte indes das Johanneswerk und Udo Ellermeier als verlässliche und ehrliche Partner. Das Sieben-Millionen-Euro-Projekt sei das aufwändigste im Stadtumbau West und ein Leuchtturmprojekt zwischen Mini Preis, Bahnhof und Anthurienstraße.

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