Steinheim Steinheim will einen Schnullerbaum

FDP-Antrag geht einstimmig durch

Der bundesweit erste Schnullerbaum (2005). - © FOTO: DPA
Der bundesweit erste Schnullerbaum (2005). | © FOTO: DPA

Steinheim. Neben dem FDP-Antrag für einen Schnullerbaum ließ sich der Steinheimer Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales über den aktuellen Stand der Kindergartenplätze, über die erfolgte Sanierung und Neugestaltung der Sporthalle in der Realschule und über das im Sommer durchgeführte 4. Internationale Sport-, Spiel- und Familienfest unterrichten.

Davor zog Streetworker Sebastian Riegel in einem längeren Vortrag ein positives Resümee seiner Arbeit mit den Steinheimer Jugendlichen. Mit vielen Aktivitäten Monat für Monat im Jugendtreff Eckpunkt und auch an örtlichen Brennpunkten hielt er Kontakt zu den Jugendlichen. In Zusammenarbeit mit seiner von den Jugendlichen sehr gut akzeptierten Mitarbeiterin Larissa Schwan versuchte der engagierte Sozialarbeiter in vielen Infoveranstaltungen und auch bei geselligen Treffen das Vertrauen der Steinheimer Jugend zu bekommen. Ob eine Einführung in die russische Sprache oder Pressearbeit, Vermittlung eines Ganzjahrespraktikum für Jugendliche aus schwierigen Lebenslagen bei der Bergheimer Firma Spier oder auch nur die Unterstützung Steinheimer Veranstaltungen wie den Schlemmertagen, Riegel hatte das ganz Jahr über immer wieder neue interessante Ideen, das junge Steinheimer Multikulti anzusprechen.

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Nach dem einstimmigen Willen des Fachausschusses soll es demnächst mit finanzieller Unterstützung der Stadt einen Schnullerbaum (siehe Infokasten) in Steinheim geben. Die FDP-Fraktion hatte hierzu einen Antrag gestellt.

Fachbereichsleiter Willy Meyer ließ mit Bildern nochmals das im Juli im Schulzentrum durchgeführte 4. Internationale Sport-, Spiel- und Familienfest Revue passieren. "Alle waren der Meinung, das Fest war ein toller Erfolg", bewertete er als einer der Organisatoren das kreisweite multikulturelle Sommerfest.

Information

Schnullerbaum

        
  • Er dient der einfacheren Schnuller-Entwöhnung eines Kleinkinds.
  • Die Idee stammt ursprünglich aus Dänemark.
  • Die Schnuller können an dem öffentlichen Baum dauerhaft aufgehängt werden.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt gab er dem Ausschuss tagesaktuelle Kindergartenzahlen an die Hand. Nach seinen Ausführungen stehen mittlerweile in allen Steinheimer Kindergärten einschließlich der Ortschaften 60 Kitaplätze für die unter Dreijährigen zur Verfügung. Nach eigenen städtischen Erhebungen für den Planungszeitraum 2013/14 steht die Stadt Steinheim mit etwa 31 Prozent bei den U3-Plätzen im Verhältnis zu der gesamten Kindergartenzahl im gesunden Mittelfeld im Kreis Höxter.

Meyer geht davon aus, dass im nächsten Jahr alle Elternwünsche erfüllt werden können. Verwaltungsmitarbeiter Gerd Engelmann unterrichte den Ausschuss über die Renovierungsarbeiten in der Sporthalle der Realschule. Das 130.000 Euro teurere Projekt konnte zwischenzeitlich zum Abschluss gebracht werden. Auf einem gewöhnungsbedürftigen hellblauen, dafür aber gelenkschonenden Boden, kann nun wieder sorgenfrei Schul- und Vereinssport betrieben werden.

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