Vier Gotteshäuser: Die evanglische Kirche Steinheim (oben l.), die Auferstehungskirche Brakel (oben r.), die Johanniskirche Lügde (unten l.) und die Kreuzkirche in Nieheim (unten r.). Auch die Kapelle Marienmünster gehört dazu. - © Schellenberg/Brüggemann/EKP
Vier Gotteshäuser: Die evanglische Kirche Steinheim (oben l.), die Auferstehungskirche Brakel (oben r.), die Johanniskirche Lügde (unten l.) und die Kreuzkirche in Nieheim (unten r.). Auch die Kapelle Marienmünster gehört dazu. | © Schellenberg/Brüggemann/EKP

Kreis Höxter Vier Gemeinden im Kreis Höxter fusionieren

Zusammenschluss von Brakel, Steinheim, Nieheim-Marienmünster und Lügde soll im Sommer 2019 vollzogen werden

Steinheim/Brakel/Nieheim/Lügde. Gemeinsam sind wir stärker, wenn jeder seine Gaben einbringt und nicht nur an den eigenen Kirchturm denkt – diese Überzeugung prägte auch die zweite gemeinsame Tagung der Presbyterien (Gemeindeleitungen) der Evangelischen Kirchengemeinden Brakel, Marienmünster-Nieheim, Lügde (Lippe) und Steinheim. Ganztägig berieten 18 Presbyter sowie die Gemeindepfarrer, wie in den nächsten Monaten ihre bisher selbstständigen vier Gemeinden zu einer neuen Gesamtgemeinde verschmelzen können, berichtet Steinheims Pfarrer Ulrich Beimdiek. Wenn nun in diesen Tagen die jeweiligen Ortspresbyterien in getrennten Beratungen diesen „Vereinigungsprozess" beschließen, kann im Frühsommer 2019 eine Gemeinde entstehen, die von Lügde bis Brakel reicht und etwa 8.400 Mitglieder hat. Derzeit stehen den Gemeinden zum Dienst in insgesamt fünf Kirchen noch vier Pfarrer, ab Juli 2020 allerdings nur noch drei Pfarrer zur Verfügung. Diese Kürzung macht ein enges und vertrauensvolles Miteinander der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden erforderlich. Seit mehr als zwei Jahren berät eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der vier Gemeinden den Vereinigungsprozess sowie die zukünftige Struktur der geplanten „Gesamtgemeinde". Pfarrer Matthias Schmidt aus Schötmar sowie Pfarrer Hanns Meiners aus Rahden, Gemeindeberater in der Evangelische Kirche von Westfalen, begleiteten den Beratungsprozess und moderierten nun auch die Tagung Anfang März. Die Bad Driburger Gemeinde ist in diesem Prozess nicht mehr dabei.

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