Sophie Stratmann in Australien mit ihrer Gastfamilie - © Privat
Sophie Stratmann in Australien mit ihrer Gastfamilie | © Privat

Vinsebeck/Canberra Vinsebeckerin berichtet von ihrer Zeit als Au Pair in Australien

Sophie Stratmann erfüllt sich einen Traum.Der NW berichtet sie von ihren Erlebnissen und Plänen

Vinsebeck/Canberra. Rund 15.000 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt stürzt sich Sophie Stratmann aus Vinsebeck in ihr persönliches Abenteuer. In Australien ist sie als Au Pair in einer Gastfamilie und erkundet nebenbei das facettenreiche Land. Die Vinsebeckerin ist im Juli zu dem weit entfernten Kontinent aufgebrochen. Nach dem Abitur am Städtischen Gymnasium Steinheim wollte sie er erst einmal raus, die weite Welt erkunden. „Im Jahr 2015, nach einem Schüleraustausch in Irland, stand für mich fest, dass ich noch einmal für längere Zeit ins Ausland möchte, die Welt sehen, andere Kulturen und Leute kennenlernen möchte, um die Freiheit und das Leben in vollen Zügen zu genießen." Das Ende der Schulzeit sei dafür der richtige Zeitpunkt gewesen, um „eine Auszeit zu nehmen, um sich einmal voll und ganz nur auf sich selbst konzentrieren zu können". Im Internet hat sich die mittlerweile 19-Jährige über die verschiedenen Möglichkeiten und Organisationen informiert. Ihre Wahl fiel auf das Au Pair-Programm. „Das genieße ich in vollen Zügen." Ein Au Pair sei wie eine große Schwester und das Kindermädchen zugleich, erklärt Stratmann. „Man wohnt in einer Gastfamilie und man lernt die verschiedensten Sachen von seinem Gegenüber." Sechs Monate verbringt sie in Canberra, anschließend will sie den Kontinent bereisen. Seit mehr als vier Monaten in Australien Seit mehr als vier Monaten ist sie in Australien, „und ich fühle mich in meiner Gastfamilie richtig wohl und genieße jeden Augenblick, den ich hier erleben darf. Es macht mir so viel Spaß, zusammen mit den Kindern die Welt zu erkunden und Unterschiede zu meinem Heimatland festzustellen." Ihre Gastfamilie, das sind die Gasteltern und deren Kinder Leo (6) und Evienne (4). „Eines der schönsten Momente im Leben eines Au Pairs ist, wenn die Kinder auch nach den offiziellen Arbeitszeiten zu einem ins Zimmer kommen und mit dir kuscheln und davon erzählen, wie froh sie sind, dass man hier ist, und was wir noch alles zusammen erkunden wollen", berichtet die Vinsebeckerin. In den vergangenen Monaten habe sie schon einiges erlebt. „Meine Gastfamilie und ich waren im Schnee, was eine tolle Erfahrung war, nicht nur die warme Seite Australiens kennenzulernen. Für Evie war es das erste Mal in ihrem Leben, dass sie im Schnee war, und es war so schön mit anzusehen, wie die Kinder ihre ersten Erfahrungen machen." Am Wochenende auf Erkundungstour Am Wochenende erkundet Stratmann mit anderen Au Pairs Canberra oder die Umgebung, oder sie begleitet ihre Gastfamilie auf ihren Ausflügen. Mit einer Freundin besuchte sie auch schon Melbourne. Dort habe sie sich schon einen Traum erfüllt. „Wir haben uns ein Auto gemietet und sind die Great Ocean Road entlang gefahren. Das war eine so tolle Erfahrung. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man plötzlich an dem Ort steht, von dem man schon so lange geträumt hat." Auch ihr erstes kleines Solo-Abenteuer habe sie schon erleben dürfen. So erkundete sie bereits Western Australia. „Es hat so eine Vielfalt zu bieten. Auf der einen Seite gibt es unglaublich paradiesische Strände und glasklares Wasser, und auf der anderen Seite fährt man für Stunden durch die Wüste und sieht nichts außer Kängurus, Emus und wenn man Glück hat ein paar Autos." Eines der schönsten Erlebnisse für sie war Rottnest Island, „wo ich auch das berühmte Quakka-Selfie geschossen habe, was schwerer war als gedacht". Man tauche einfach in eine andere Welt ab und lerne an jedem Ort „so viele unbeschreiblich tolle Leute kennen". Weitere Reisen sollen folgen Kontrastprogramm zu Western Australia biete Tasmanien. „Alles ist ruhig und idyllisch und die Gebäude in Hobart sind noch alle ursprünglich alt, so dass man sich in eine andere Zeit zurückversetzt fühlt." Ihre Zeit als Au Pair endet im Februar, dann wolle sie noch für unbestimmte Zeit reisen, bevor sie nach Deutschland zurückkehren wird. Im Wintersemester möchte sie gerne mit dem Studium (Grundschullehramt) beginnen. „Vorher bin ich aber erstmal darauf gespannt, was ich hier noch alles erleben darf." Das gibt es zu lesen in ihrem Blog: sophie-travels-the-world.blogspot.de

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